Auf Spurensuche nach dem Geheimnis Leben



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Spuren der Sehnsucht – 10 Jahre PILGRIM


PILGRIM-Soirée 2013 der PILGRIM-Schulen zum Thema " Spuren der Sehnsucht " in Wien
Wien, 4.Dezember 2013. “Spuren der Sehnsucht”

Literatur und Musik standen am Dienstag, 3. Dezember 2013, im Zentrum der PILGRIM-Soirée „Spuren der Sehnsucht” im Prälatensaal des Schottenstiftes in Wien, zu dem der Verein der Freunde der PILGRIM-Schule (PILGRIM) eingeladen hatte. Unter den Künstlern war die international bekannte Burgschauspielerin Maria Happel.


Literatur und Musik

Für PILGRIM bedeuten Literatur und Musik zum Thema Sehnsucht, die Spiritualität als Perspektive des Weltverständnisses klarer zu erleben. Bei den Texten von Rainer Maria Rilke, Hilde Domin, Peter Handke, Peter Turrini und Eugen Roth, vorgetragen von Maria Happel, wurden Varianten der Sehnsucht nach einem sinnerfüllten Leben angesprochen. Musik u.a. von Joseph Haydn, Johannes Brahms und Franz Schubert vertiefte diese Dimension der Sehnsucht. Die Pianistin, Veronika Trisko, mit dem Nocturne von Frederic Chopin und der Philharmoniker Dominik Hellsberg auf der Violine beim Violinkonzert von Johannes Brahms brillierten. Desgleichen zeigte Benedikt Hellsberg auf dem Violoncello beim Abendlied von Robert Schumann seine musikalische Professionalität. Diese PILGRIM-Soirée stellte den Höhepunkt des Jahres dar, wobei besonders viele PILGRIM-Akteure anwesend waren und Impulse für die Arbeit in den Institutionen als Anregungen mitnehmen konnten. Die überaus kompetente und sorgfältige Auswahl von Literatur und Musik lag in den bewährten Händen von Erhard Mayerhofer, Professor an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems, dem die Einbindung von Literatur und Musik in die LehrerInnenbildung ein besonderes Anliegen ist.


PILGRIM und Ökumene

Aus Anlass des 10-jährigen Bestandes von PILGRIM waren unter den mehr als 140 Festgästen auch Vertreter der Ökumene und Religionen, denen die Entwicklung von PILGRIM ein erklärtes Anliegen ist, wie der nunmehrige Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Nicolae Dura. Im anschließenden Festakt stellte Dura fest, dass gerade in der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Religionen zu Themen der Nachhaltigkeit sich Projekte entwickelten, die den Dialog der Religionen und Kulturen fördern und Integration in Österreich bewirkten. Die Vertreterin des Wissenschafts-ministeriums, Frau Ministerialrätin Eva-Maria Schmitzer, betonte in ihrem Statement, dass es bisher noch bei keinem Forschungsprojekt Folgewirkungen wie bei PILGRIM gegeben hätte. Die Einbindung von wissenschaftlichen Teilbereichen in den Unterricht würde ein Spezifikum für PILGRIM bedeuten und sollte intensiviert werden. Dazu überbrachte sie die besonderen Glückwünsche des Bundesministers Karl-Heinz Töchterle für 10 Jahre PILGRIM. Abschließend bemerkte der bisherige Obmann und neue Ehrenpräsident von PILGRIM, Ministerialrat Klaus Radunsky, dass er in den internationalen Klimatagungen die Erfahrung machte, dass bereits bei der Jugend in Sachen Nachhaltigkeit begonnen werden müsse. Dazu sei die spirituelle Dimension als sinnstiftendes Element von eminenter Bedeutung.

10 Jahre PILGRIM-Institutionen

Darüber, dass nunmehr 145 PILGRIM-Institutionen zu verzeichnen sind, ist der Initiator und nunmehrige Direktor von PILGRIM, Johann Hisch, erfreut und überwältigt. Dass im zehnten Jahr des Bestandes von PILGRIM bereits die gesamte Bildungslandschaft in den Blick genommen werden konnte, stellt für Hisch eine große Ausweitung des PILGRIM-Netzwerkes dar. Dabei sei die Einbindung der religiös-ethisch-philosophischen Bildungsdimension in die Bildung für nachhaltige Entwicklung im Wesen des Menschen begründet. Schon Konrad Lorenz hätte festgestellt, dass die Sehnsucht im Menschen als sechster Sinn grundgelegt sei, der auf die Transzendenz verweise. „Wer der Bildung für Nachhaltigkeit die Spiritualität verweigert, beraubt die Erde um den Himmel“, so bemerkte Hisch in seiner Wortmeldung. Damit werde die Sinnfindung in der Bildung sehr deutlich angesprochen.


Internationale Ausweitung

Seit dem Studienjahr 2012/13 wird in den Niederlande PILGRIM auf seine Tauglichkeit für die Situation vor Ort geprüft und umgesetzt. Mit dem diesjährigen Schulbeginn hat erstmals auch eine Delegation aus Polen am Startworkshop teilgenommen und es haben sich bereits mehr als 25 Schulen angemeldet. Damit ist PILGRIM auf dem Weg nach Europa.


Verein der Freunde von PILGRIM

Unmittelbar vor der Soirée wurde auch die Generalversammlung vom Verein der Freunde von PILGRIM, so die neue Titulatur, abgehalten und die Neuwahl des Vorstandes vorgenommen. Der neue Vorstand wird im laufenden Schuljahr in Aktion treten. „Bewusst leben – Zukunft geben“ sei mehr als ein literarischer Text, sondern auch ein Programm: In Verantwortung, Respekt und Solidarität müsse mit unserer Welt, mit den Menschen und allen Lebewesen umgegangen werden, so der bisherige Obmann und nunmehrige Ehrenpräsident des Vereins, Ministerialrat Klaus Radunsky vom Umweltbundesamt. Der Verein würde die administrative und personelle Betreuung der PILGRIM-Institutionen gewährleisten, so Radunsky.

HR Dr. Johann Hisch, Geschäftsführer, Verein der Freunde von PILGRIM, Stephansplatz 3/IV, 1010 Wien.

www.pilgrim.at



johann.hisch@schule.at

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