Beiträge zur Geschichte der Familie Beyer



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3. Generation


4 Eberhard Graf zu Sayn-Wittgenstein

Graf von Sponheim, landgräflich hessischer und burgunder Rat,

oo vor 1484

5 Margareta von Rodemacher

† 1509

Eberhard wird zwischen 1469 und 1492 urkundlich erwähnt. Er teilte 1478 die Grafschaft Sayn-Wittgenstein mit seinem Bruder. Seine Frau wird zwischen 1472 und 1499 erwähnt.


4. Generation


8 Georg Graf zu Sayn-Wittgenstein

* vor 1391

† 07.05.1472

oo vor 1444

9 Elisabeth von der Marck

* um 1413

† nach 1479

Georg ist zwischen 1391 und 1444 urkundlich erwähnt. 1391 resignierte er als Domherr zu Köln. Seine Frau wird 1431 bis 1479 genannt.


10 Gerhard von Rodemacher

1431-1487 erw.

oo 1441

11 Margarete von Nassau

* 26.04.1426

† 05.05.1490


5. Generation


16 Johann Graf zu Sayn-Wittgenstein

zu Homburg und Vallendar, 1361 erstmals erwähnt, 1384-1423 kurkölnischer Rat

* um 1335

oo vor 27.07.1386

17 Catharina von Solms
18 Eberhard II. von der Marck

zu Arenberg

† 14.10.1440

oo 15.11.1410

19 Marie de Bracquemont

† 1415
20 Johann III. von Rodemachern

Herr zu Rodemachern, Kronenburg und Neuerburg

† 01.10.1439

oo 1410

21 Irmgard von Bolchen

Erbin zu Kronenburg und Neuerburg
22 Philipp I. Graf von Nassau-Saarbrücken

* 1368


† 02.07.1429

oo 28.05.1412

23 Isabella von Lothringen

† 17.01.1456

Philipp I. von Nassau folgte 1371 als Graf von Nassau zu Weilburg. 1381 wird er als Erbe seiner Mutter auch Graf von Saarbrücken-Commercy, Pierrefort usw. und begründet mit diesem Erwerb jahrhundertelange Gegensätze zu Lothringen und den Bischöfen von Metz und Verdun, die Lehnsherren sind. In Commercy war er französischer Vasall, beteiligte sich 1384 an den Metzer Bistumsfehden, belagerte 1386 vergeblich Metz und nahm 1388 an der Schlacht bei Döffingen gegen die Städte teil. Philipp war ein streitbarer Fürst, ein bedeutender Verwalter und Organisator und geschickter Hausmachtpolitiker. Unter allen Angehörigen des Gesamthauses Nassau zählte er zu den eindrucksvollsten Persönlichkeiten.

Philipp war kurtrierischer Geheimrat und 1399 Mitglied im französischen Königsrat; er förderte das Bündnis von Pfalz und Nassau, das 1400 zur Absetzung König Wenzels IV. und zur Wahl Ruprechts von der Pfalz führte. Im gleichen Jahr war er kaiserlicher Landvogt in der Wetterau. Bereits 1398 erhielt er für Saarbrücken das Münzrecht. Vom Mainzer Erzbischof Johann von Nassau erhielt er Böckelheim und Sobernheim.

1401 war er Ruprechts Gesandter in Paris. Als Hauptmann des rheinländischen Friedens ging er energisch gegen die Raubritter vor. Er wurde Parteigänger des Herzogs von Orleans. 1405 -1409 führte er den sogenannten "Vierherrenkrieg" und unter anderem die Schlachten bei Genetrois (1405), Nancy (1407) und Pont-á-Mousson (1408).

1410-1411 verhandelte er im Auftrag der rheinischen Kurfürsten mit dem Haus Böhmen-Luxemburg. Ab 1411 war er eine wichtige Stütze König Sigismunds und königlicher Geheimrat. Philipp dürfte nach Thiele auch der Initiator des "Landrechtes" der Grafschaft Saarbrücken gewesen sein.

Durch Kauf, Erbe und Pfandschaften gewann Philipp für Nassau-Saarbrücken noch Kirchheim-Bolanden mit Stauf und Tannenfels, Ottweiler, Neu-Weilnau, Göllheim, Sonnenberg, Homburg/saar, Frankenstein, Hatzweiler, Püttlingen und die halbe Mark Fulda-Bingenheim hinzu.

1413 wurde er Hauptmann der luxemburgischen Ritterschaft, 1415 erneut kaiserlicher Landvogt der Wetterau.

Er heiratete 1385 Anna von Hohenlohe, Tochter des Grafen Kraft IV. zu Weikersheim, Erbin von Kirchheim-Bolanden u. a., die 1410 verstarb. In zweiter Ehe heiratete er Isabella, die Tochter des Herzog Friedrich V. von Lothringen zu Vaudemont. Nach dem Tod ihres Mannes erwies sie sich ab 1429 als energische Regentin, die im lothringischen Erbkrieg zugunsten ihres Bruders eingriff. Sie war zugleich eine bedeutende Dichterin und verfaßte u. a. "Loher und Maller", "Herpin" und "Hugschapler" (Hugo Capet).

6. Generation


32 Salentin Graf zu Sayn

Herr zu Homburg

* um 1310

oo um 1330-1335

33 Adelheid von Wittgenstein

Aus einer Urkunde von 1357: "Wir Salentin von Sayn, Herr von Homburg, Adelheid, sein ehel. Hausfrau, Johan, ihr ält Sohn, bekennen ... "usw. - am Ende der Urkunde:

"und wir, Salentin und Johan haben gebeten Grafen Sifrid von Witgenstein unseren Schwiegerherrn und Vater, Werner s. Sohn, unseren Schwager und Bruder..."

Hieraus ergibt sich ,daß die genannten Personen 1357 lebten und volljährig waren, da sie als Urkundende auftreten. Somit muß Johann vor 1336 geboren sein, die Eltern also wohl um 1330-1335 geheiratet haben.


34 Johann III. Graf von Solms

gen. Springinsleben, erwarb 1395 Greifenstein.

† 20.04.1401 – 07.03.1402

oo vor 11.11.1367

35 Elisabeth von Solms

† nach 23.08.1386

oo I. vor 1355: Philipp Graf von Solm zu Königsberg
36 Eberhard I. von der Marck

zu Arenberg, Lummen und Neufchateau

† 1387

oo 30.01.1351



37 Marie von Looz

† 25.09.1400


38 Guillaume de Bracquemont

39 Marie de Campremy


40 Johann II. von Rodemachern

Herr zu Rodemachern und Chassepierre

† 1415

41 Mahaut de Crancey


42 Gerhard von Bolchen
44 Johann I. Graf von Nassau

Graf zu Weilburg

* 1309

† 20.09.1371



oo I. Gertrud von Merenberg, † 1350

oo II. 1353

45 Johanna von Commercy-Saarbrücken

† 1390


Johann I. wurde 1333 durch seine Eheschließung mit Gertrud, der Tochter und Erbin des Grafen Hartrad X. von Merenberg zu Gleiberg selbst Graf zu Merenberg-Gleiberg und Vogt von Wetzlar. Er behauptete die Erbschaft gegen anderer Ansprüche, insbesondere gegen Westerburg. 1344 folgte er gemeinsam mit seinem Bruder Adolf I. als Graf zu Wiesbaden, Weilburg, Idstein usw. Adolf forderte zwar als älterer die alleinige Erbfolge für sich doch Johann erzwang 1355 die Teilung und erhielt Weilburg, Kleeberg, Usingen und Weilnau. Im Thronkrieg unterstützte er das Haus Luxemburg und wurde eine treue Stütze Kaiser Karl IV. von Böhmen zu dessen engstem Gefolge er jahrelang gehörte. 1366 wurde er zum Reichsfürsten erhoben, eine Würde, die der Familie mit seinem Tod allerdings wieder verloren ging. Sein Bruder, Erzbischof Gerlach I. von Mainz ernannte ihn zum kurmainzer Amtmann in Sachsen und Westfalen. Mit seinem Bruder Adolf und dem Halbbruder Ruprecht, genannt dem Streitbaren, einem der berüchtigsten Fehdehähne seiner Zeit, lag er fortgesetzt im Streit, ebenso mit den traditionellen nassauischen Gegner Solms und Katzenelnbogen. Zur Finanzierung seiner Fehden mußte er zeitweise Usingen und Weilnau verpfänden. Umgekehrt war er seinerseits zweitweilig Pfandinhaber von Braunfels.

Nach dem Tod seiner ersten Frau im Jahre 1350 heiratete er 1353 Johanna von Commercy, Tochter und Erbin des Grafen Johann II. von Commercy-Saarbrücken, Pierrefort usw. Während die erste Ehe kinderlos blieb, entsprangen der zweiten Ehe insgesamt 8 Kinder. Johanna war nach dem Tod Johanns 1371 und bis zu ihrem Tod Regentin für ihren Sohn Philipp.


46 Friedrich Graf von Vaudemont

Seigneur de Rumigny, Boves, Florennes etc

* um 1370

25.10.1415 bei Azincourt

oo 4.6.-19.7.1393

47 Marguerite de Joinville

* 1354


† 28.04.1417

Friedrich war der Sohn des Herzog Johann und jüngere Bruder des Herzog Karl I. von Lothringen. Als letzterer das weibliche Erbrecht zugunsten seiner Tochter Isabella festsetzte führte Friedrich Erbkriege. Nach seiner Eheschließung mit Marguerite (Margarete) de Joinville wurde er Graf von Vaudemont und Seigneur de Joinville, zu Reynel, Rumigny, Boves, Florennes etc. Er war Seneschall der Champagne. Im Zuge seiner Erbkriege, mit denen er seiner Nichte das Erbe von Lothringen streitig zu machen suchte, ging er zu England über auf dessen Seite er 1415 gegen Frankreich bei Azincourt fiel.

Seine Frau Marguerite de Joinville war vor der Eheschließung mit Friedrih bereits zweimal verheiratet, zunächst mit Jean de Borgogne, Seigneur de Montaigu, dann mit Pierre Comte de Geneve.




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