OVG Koblenz 12 A 11140/04, U.v. 21.10.04, FEVS 2005, 405,
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Die Kostenerstattungsregelung des § 10b Abs. 1 AsylbLG ist eindeutig und abschließend. Eine analoge Anwendung des § 10a Abs. 1 AsylbLG mit der Folge, dass bei Fehlen eines gewöhnlichen Aufenthaltes an einem Ort in Deutschland (hier: Krankenhausbehandlung nach Unfall während eines Touristenbesuchs für 5 Tage) die Behörde des tatsächlichen Aufenthaltsortes (hier: zum Zeitpunkt des Unfalls) vor Aufnahme in die Einrichtung zur Kostenerstattung herangezogen wird, ist nicht möglich. (Anmerkung: a.A. OVG Münster 16 B 738/00 v. 23.06.00).