Heftumschlag DinA4 Die Hillert Popken Sippe Familie Popken Landeswarfen-Oldenburg



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Heftumschlag DinA4

Die Hillert Popken Sippe


Familie Popken

Landeswarfen-Oldenburg



Vorwort


Liebe Sippenverwandte!
Nach langjähriger Forschung kann ich hiermit die Chronik der Hillert Popken Sippe allen Verwandten zugänglich machen. Ein Gesamtdruck aller Aufzeichnungen war wegen der erheblichen Kosten nicht möglich. Somit sind wir gezwungen, zuerst den ältesten gemeinsamen Teil als Heft 1 herauszugeben. Die folgenden Hefte, welche jährlich herauskommen könnten, werden die einzelnen Linien jede für sich ausführlich behandeln, darunter die lückenlosen Zusammenhänge der einzelnen Generationen mit Besitzverhältnissen, Lebensbeschreibungen, Ahnenbildern usw. bis zur Gegenwart.
In dem ältesten Teil meiner Arbeit lassen sich durch Zufallsfunde und weitere angestrengte Forschungen noch viele Punkte ergänzen. Vor der Zeit der Kirchenbücher, die etwa Mitte 1600 beginnen, sind sämtliche Daten selten zu erlangen, da die Erbregister und sonstigen Urkunden nur die einzelne Person erwähnen. Auch mit dem Einsetzen der Kirchenbücher ist noch mit den darin enthaltenen jahrelangen Lücken zu rechnen.
Besonderen Dank habe ich unserem jeverländischen Heimat- und Familienforscher Georg Janßen, Sillenstede, abzustatten, der mir stets mit Rat zur Seite stand.
Oldenburg, den 15. Februar 1934

Hans Popken







Inhaltsverzeichnis

Seite


Die Richter und Häuptlinge von Lauerens 5

Die Burg Lauerens 5

Hillert von Lauerens zerstört Reifeburg 6

Hillert Meyene, Häuptling zu Lauerens und Hohenkirchen

und die Vitalienbrüder 6

Die Besitznachfolger der Häuptlinge

a) Die vertriebenen Häuptlinge von Wittmund und

Rodenkirchen, die Kankena und die Lübben 7

b) Landrichter Hillert Popken 7

c) Lange Frerk (Familie Ibbeken) 8

Die Sparenburg Hillert Popkens 9

Die Kirche zu Hohenkirchen 11

Die Gräber im Gang der Kirche 12

Unsere Wappen und Hausmarken 14

Die Wappen und Hausmarken der Familie Ibbeken 17

Stammtafel Popken und Ibbeken (Anhang)


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D r u c k : K . M . P o s t e l • O l d e n b u r g i . D . • H a u p t s t r a ß e 2 8

Das Wangerland, im nördlichen Jeverland gelegen, mit seinem Hauptgauort Hohenkirchen, 1350 „Hoekerken“ vorher „Goekerken“, d.h. Gaukirche, und seiner Warfenkette, darunter unsere früheren und jetzigen Wohnstellen: Landeswarfen, Groß- und Klein-Werdum, Gottels und Bübbens ist seit Jahrhunderten unsere Heimat. Zu Landeswarfen, früher Lauerenswerven, liegt das alte Lauerens. In alter Zeit die Wasserburg der Richter und Häuptlinge (Judices) des Wangerlandes, diese siegelten und zeichneten im 13. und 14. Jahrhundert als „Judices, aldermani et totos populus terrae wangiae“. Noch heute erhebt sich auf den südlichen Ländereien von Gralf Popken der grabenumgebene, steindurchsetzte grüne Hügel, auf alten Flurkarten mit „Borch“ bezeichnet, in der Nähe die unter alten Bäumen gelegene, ebenfalls grabenumgebene Gericht- und Galgenstätte.

In diesem hier ehemals wohnenden Häuptlingsgeschlecht, denen „von Lauerens“, kehrt der Name Hillert in der alten Schreibweise als Hilderadus, Hildericus oder Hilderich immer wieder. Nach Ansicht des Archivrats Sello haben wir Glieder einer Familie vor uns1). Ein jeverscher Chronist2) schreibt zu der alten Erbstätte: Wie im Jahre 1359 Edo Wiemeken von Rüstringen, her auch nach Östringen und Wangerland gerufen ward, betrieben die mächtigen Richter und Häuptlinge seine Wahl. Unter diesen wird an der Spitze Hillert von Lauerens genannt, welcher damals also wohl der mächtigste Richter im Wangerland gewesen sein muß.

Die alten Chroniken melden nichts über die Lage es alten Lauerens. Die älteste Aufzeichnung der in dem Kirchspiel gelegenen Grundstücke ist uns in einer Originalhandschrift vom Jahre 1542 erhalten3). „vormeldet de arffgueder jn dem karspel Hoehkerken bejde egen und huer arue, geljk jeder brükelth und want toberorjch js, gescreuen anno 1542“. Nach dem Funnenser roeth und Hochkarker roeth folgt Westerroeth (Rotte = Bauernschaft). Hier beginnt es mit Landeswarfen (Lansweruen), dann folgt Lauerens, dann Werdum (Werden).Hiernach ist Lauerens zwischen Landeswarfen und Werdum zu suchen, nordöstlich von Werdum, nördlich von der zweiten Pastorei, südlich und ganz in der Nähe von Landeswarfen. Die Zuwegung zur alten Burg Lauerens führt von der alten Pastorei nach dort, der „Junkersweg“. Zwei alte Mauerreste, anscheinend von der Zugbrücke herrührend, wurden hier um 1854 ausgegraben. Hier hat Hillert von Lauerens, der mächtige Richter, gewohnt, aber seine Herrlichkeit, so schreibt der Chronist, ist längst untergegangen. Die Höhen von Landeswarfen und Werdum sollen in alten Zeiten der friesischen Selbstverwaltung als Thingplätze gedient haben. Während die erste Siedlung, der Herd des Geschlechts, und ihr ganzer Bereich „Lauerens“ hieß, entstand daneben und daraus aber mit der Zeit auf großer Warf eine neue Dorfsiedlung, die zum Unterschied Lauerens-werfen genannt wurde, später Lanswarfen, jetzt Landeswarfen. Im Jahre 1149 meldet die Östringer Chronik bereits eine Feste des Wangerlandes: ,,Die Östringer zogen ins Wangerland und machten die Feste nieder“. Da nun Hohenkirchen der Mittelpunkt des Gaues war, wird hiermit wohl die Wasserburg zu Lauerens gemeint sein.
Es folgen auf Lauerens nacheinander4):

Hillert der Ältere von Lauerens


„Hilderadi senioris“ unterschreibt eine Urkunde vom Jahre 1294 indem die Bauern von Werdum, und zwar im westlichen Dorfe der Gemeinde Hohenkirchen, ein Drittel ihres Anwachses außerhalb des Deiches der Kirche von Hohenkirchen zu dauerndem Besitze überweisen.



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