Orthopädische universitätsklinik



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ORTHOPÄDISCHE UNIVERSITÄTSKLINIK

UND


KINDERORTHOPÄDISCHE UNIVERSITÄTSKLINIK

BASEL


JAHRESBERICHT 2003











INHALTSVERZEICHNIS


Seite


Organisation 3
Berichte:

Orthopädische Universitätsklinik 4

Labor für Orthopädische Biomechanik (LOB) mit Publikationen 5-10

Kinderorthopädische Universitätsklinik UKBB mit Publikationen 11-12


Ärztestab 13
Patientenstatistik 14

Operationsstatistik 15-24


Veranstaltungen/Ereignisse/Ehrungen 25-26
Publikationen

  • Buchbeiträge 27

  • Zeitschriftenartikel 27-28

Vorträge 29-37


Orthopädische Universitätsklinik
Erwachsenenabteilung am Kantonsspital Basel
Chefarzt: Prof. Dr. W. Dick

Chefarztstellvertreter: Prof. Dr. B. Jeanneret

Leitender Arzt: Prof. Dr. B. Hintermann

PD Dr. D. Schäfer

Oberärzte: Dr. S. Schären 01.01.97 -

Dr. M. Majewski 15.04.02 -

Dr. M. Csizy 01.11.01-

Dr. M. Bürgi 01.04.03-

Dr. L. Weisskopf 01.05.03 -

Dr. I. Broger 01.05.03 -

Konsiliararzt: Dr. P. Moulin 01.10.90 -

___________________________________________________________________________



Labor für Orthopädische Biomechanik (LOB) der Hardy und Otto Frey-Zünd-Stiftung
Delegierter des Stiftungsrates

und Leiter a.i.: Prof.em. Dr.E.Morscher 01.07.91 -

Wissenschaftliche Mitarbeiter: Prof. PhD A.U. Daniels 01.09.02 -

Dr. D. Wirz 01.08.97 -

Dipl. Ing. B. Göpfert 01.11.93 - 30.07.1999

01.09.00 -

Dokumentation Dr. med. B. Berli 01.07.97 – 31.12.2003

Sekretariat Fr. R. Brunner 1991 –


___________________________________________________________________________

Kinderorthopädische Universitätsklinik UKBB
Chefarzt: Prof. Dr. F. Hefti

Leitende Aerzte: PD Dr. R. Brunner (Stellvertr. des Chefarztes)

Oberärzte: Dr. C. Hasler

Dr. A. Hell

Dr. P. Ferrat


Assistenzärzte:

Dr. A. Krieg

Dr. B. Angly

Dr. U. Kohlhaas

Fr. Dr. E. Rochel

Dr. O. Frank


seit 1.1.02-30.6.2003

1.1.03-30.6.03

1.1.03-31.12.03

1.1.03-31.12.03

1.1.03-31.12.03




ORTHOPÄDISCHE UNIVERSITÄTSKLINIK BASEL


Chefarzt: Prof. Dr. Walter Dick


Nach 36 Jahren Provisorium mit Auslagerung der Hälfte der Klinik ins Felix Platter-Spital brachte das Jahr 2003 die Fertigstellung des Kantonsspital-Klinikums K-1-West und damit die Zusammenführung der Klinikteile am neuen Ort: der Zügeltermin Anfang März 03 bedeutete Einzug in perfekt gestaltete Räumlichkeiten für die Bettenstation, den Operations-und Ambulanzbetrieb, aber auch gleichzeitig eine Verringerung der Bettenzahl um einen Drittel; bedeutete Konzentration und Interaktionsmöglich-keiten der subspezialisierten Leistungsträger im ganzen Fachgebiet, aber auch das Aufeinanderstossen zweier völlig verschiedener Betriebskulturen, die sich zu vereinigen hatten; bedeutete das problemlose Überführen der papierenen Archive, aber auch das „Nicht-mehr-anklicken-können“ eines jahrelang funktionierenden Electronicsystems ohne Ersatz durch ein gleichwertig brauchbares anderes; bedeutete die strukturelle Abgabe ganzer Personalgruppen an andere Organisationseinheiten und teilweise auch die Beseitigung von jahrelang in ingterdisziplinären Arbeitsgruppen geplanten Abläufen mit einem Federstrich.


Alles in allem ein schweres Jahr, in dem die physische und psychische Belastungsgrenze für die Mitarbeitenden so manches mal überschritten wurde. Mit beispiellosem Einsatz und mit der grossen Hilfe neuentstandener Solidargemeinschaften haben sie es dennoch fertig gebracht, diese Schwierigkeiten zu meistern, den Betrieb lückenlos aufrecht zu erhalten und die höchste Belegungsdichte im Bereich auf der Kernbettenstation zu erarbeiten.
Mit Erleichterung können wir am Jahresende feststellen, dass der neuerstellte Operations- und Sterilisationstrakt K-1-West pannenfrei in Betrieb gegangen ist und sich bereits durch eine extrem tiefe Infektrate bei den hochaseptischen Knocheneingriffen der Orthopädie auszeichnet, und dass sich die Behandlungskette mit Frühverlegung der Patienten in die Orthop. Frührehabilitationsstation des Felix Platter-Spitals bereits eingespielt hat und von Patientenseite akzeptiert wird.
Forschung und Lehre waren aber auch in diesem Sonder-Jahr nicht zurückgestellt. Davon zeugen die zahlreichen Publikationen der Publikationsliste in renommierten Fachzeitschriften, die von der Klinik organisierten Instruktionskurse in Fuss- und Navigationschirurgie, die Jahrestagung der GOTS und als Krönung der Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie in Basel im November 2003.
Der diesjährige Jahresbericht ist mit seinem Statistikteil in weiten Bereichen nicht mit früheren Jahren vergleichbar, da die Bettenzahl massiv reduziert wurde, stationäre Diagnostik in der Wirbelsäulenchirurgie praktisch nicht mehr möglich ist und verlagert werden musste, und da die Operationsartenerfassung nur mehr über das Anästhesiesystem nach Veska-Kodierung möglich ist. Die Senkung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 10,8 (FPS) auf 8,2 Tage durch Frühverlegung ist noch wesentlich bedeutsamer als aus dieser Zahl hervorgeht, weil ein Grossteil der früheren Kürzesthospitalisationen verlagert wurde oder weggefallen ist.

Laboratorium für Orthopädische Biomechanik (LOB)

Personalbestand:

Prof.em. E. Morscher, Delegierter des Stiftungsrates

Prof.PhD A.U. Dan Daniels, Leiter

Dr.med. D. Wirz, wissenschaftlicher Assistent

Dipl.Ing.HTL B. Göpfert, wissenschaftlicher Assistent

PhD Patricia Scandiucci de Freitas, post doc.



Das abgelaufene Jahr hat dank des Einsatzes des neuen Leiters des LOB, Prof. Dan Daniels, eine erfreuliche Steigerung der wissenschaftlichen Aktivitäten sowohl in der Lehre als auch in der Forschung gebracht.
Mit dem Sommersemester 2003 hat Prof. Dan Daniels offiziell seine Lehrtätigkeit in Biomechanik an der Universität Basel aufgenommen. Sämtliche in den Vorlesungsverzeichnissen Sommersemester 2003 und Wintersemester 2003/2004 ausgeschriebenen Vorlesungen, Seminarien und Kurse konnten planmässig durchgeführt werden. Es handelt sich im einzelnen 1. um Kolloquien über "Tissue Engineering" und Biomechanik, an denen überwiegend wissenschaftliche Assistenten der Chirurgie (ca. 15) teilnahmen. 2. um einen Vorlesungszyklus über "Basic Principles of Biomechanics". Dieser Zyklus stellt einen "Pilotkurs" dar für ein zu entwickelndes Master-Programm in Biomechanik zur Erlangung eines Bachelor- ev. später Master Degrees. An diesem Kurs nahmen Studenten, Assistenten der Universität sowie Studenten der Fachhochschule beider Basel (FHBB) teil (ca. 15 Personen). 3. Von dem im Vorlesungsverzeichnis ebenfalls ausgeschriebenen Angebot "Forschungs- und Dissertationsarbeiten am Labor für orthopädische Biomechanik“ machten 8 Studenten Gebrauch: 3 Diplomarbeiten von Sportstudenten des Instituts für Sport und Sportwissenschaften der Universität Basel, 1 Student der „Sommerschule“ mit anschliessender Dissertation sowie 2 weitere Dissertanten (Dr.med.), 1 Student PhD in Biomechanics, in Zusammenarbeit mit der Universität Calgary, Human Performance Lab, 1 post doctoral Assistent (PhD in Polymerchemie). 4. Im 4. Jahreskurs Wintersemester 2003/2004 war Prof. Daniels im Themenblock "Bewegungsapparat" in die Vorlesungen bzw. Seminare Arthrose, Endoprothetik: klinische und biomechanische Grundlagen, Biomechanik und klinische Untersuchung der Hüfte involviert. Parallel dazu wurde ein fakultativer Biomechanikkurs durchgeführt, wobei primär lediglich eine Gruppe von 8 Studenten vorgesehen war. Es hatten dann jedoch etwa 20 Studenten von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Zusammengefasst war das Interesse an dem von Prof. Daniels vermittelten Unterricht viel grösser, als wir erwarten konnten.
In der Forschung wurden mit anderen Forschergruppen der Universität und der Fachhochschule Beider Basel FHBB sowie mit der Industrie Kontakte aufgenommen. Es wurden gemeinsame Forschungsprojekte konzipiert und z.T. bereits in Angriff genommen. Schwerpunktmässig steht die Entwicklung präklinischer biomechanischer Testmethoden der durch „Tissue Engineering“ entwickelten Knorpelkonstrukte im Vordergrund. Erste Versuche der mit der eigens zu diesem Zweck angeschafften Testmaschine wecken grosse Erwartungen in dieses Projekt.
In Fortsetzung unserer Knochenzement-Versuche und damit auf der Suche nach der Ursache der unterschiedlichen Qualität der verschiedenen im Gebrauch befindlichen Knochenzemente und anderer Polymere werden wir mit der von Prof. Daniels am Department of Orthopaedic Research der Campbell Clinic in Memphis/Tennessee entwickelten „Isothermalen Microcalorimetry“ (IMC) beginnen, Geschwindigkeit und Ablauf der Polymerisationsprozesse und damit auch die Alterung von Polymeren zu messen. Es werden sich damit auch Prognosen über deren Haltbarkeit in vivo stellen lassen. Besonders wichtig wird diese Methode für die Prüfung der „scaffolds“, die man beim „Tissue Engineering“ benötigt.
Im Berichtsjahr wurde vom Dekanat , basierend auf dem vom Vorsteher der Orthopädischen Klinik, Prof. Walter Dick, und dem Schreibenden das klinische Forschungskonzept „Schwerpunkt“: „Clinical Morphology and Bio-Medical Engineering“ verfasst. Dank einer substanziellen Spende des Verwaltunsratspräsidenten und CEO der Firma „Synthes-Stratec-Mathys“, Herr Hans-Jörg Wyss, wird dessen Realisierung in naher Zukunft möglich sein.

Prof.em.Dr.med. Erwin Morscher

Delegierter der Hardy und Otto Frey-Zünd-Stiftung




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