Wasserstoffproduktion aus unterschiedlichen Quellen (siehe Abbildung 1), Konditionierung


F&E-Empfehlungen für die öffentliche Hand



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F&E-Empfehlungen für die öffentliche Hand


Wasserstoff ist vielfältig produzierbar, vergleichsweise gut speicherbar, insbesondere über die Brennstoffzelle effizient in Nutzenergie umsetzbar und bei dieser Umwandlung nahezu emissionsfrei. Insbesondere für den besonders stark von fossilem Öl abhängigen Bereich der Kraftfahrzeug-gestützten individuellen Mobilität (PKW, Nutzfahrzeuge) wird deshalb Wasserstoff mittel- und langfristig als Alternativkraftstoff gesehen. Wasserstoff kommt fast ausschließlich in chemischen Verbindungen vor, weshalb Wasserstoff erst gewonnen werden muss. Wasserstoff ist somit ein kohlenstofffreier Sekundärenergieträger, vergleichbar mit Strom oder Wärme, aber keine Primärenergie.

Die fossile Wasserstoffproduktion ist in der Petrochemie bereits seit Jahrzehnten kommerziell im Einsatz. Dies gilt auch für Nischenmärkte wie der Raumfahrt. Erst in der Demonstrationsphase befindet sich der Wasserstoffeinsatz als Energieträger für den stationären oder mobilen Einsatz in öffentlichen Massenmärkten. Frühestens ab 2013 ist hier mit dem Beginn einer Kommerzialisierung zu rechnen.

Der Einsatz von Wasserstoff als Energieträger für den mobilen Einsatz scheitert derzeit an der mangelnden Wirtschaftlichkeit. Weiterhin müssen noch wichtige technologische Durchbrüche erzielt werden. Dies gilt insbesondere für die Anwendungsseite bei der Niedertemperatur-Brennstoffzelle und dem Tank. Der notwendige Infrastrukturaufbau (Produktion, Konditionierung, Transport, Verteilung und Tankstellen) wird in den ersten Jahren defizitär sein, u. a. wegen seiner Unterauslastung. Erst wenn sich Wasserstoff bei einer entsprechenden Nachfrage etabliert hat, kann er wirtschaftlich konkurrenzfähig werden. Hierzu sind allerdings verschiedene Rahmenbedingungen notwendig. So muss der Verkehrssektor substanziell zu den Klimaschutzzielen beitragen. Die Energieträgerpreise für Erdöl and Erdgas müssen hoch (über 60 bis 80 $/barrel) bzw. sehr volatil sein. Wenn Wasserstoff bei den Kraftstoffen im Verkehrssektor relevante Marktanteile gewonnen hat, kann er auch für stationäre Anwendungen interessant sein.

Von der technologischen Seite her gesehen gibt es schwerpunktmäßig bei der CO2-freien bzw. CO2-armen Wasserstofferzeugung, u. a. auf Basis der fluktuierenden erneuerbaren Energieträger, noch relevanten technischen Entwicklungsbedarf bis zur Marktreife, sowohl bei Einzeltechnologien wie auch bei Systemlösungen.

Um die Abhängigkeit von den endlichen Energieressourcen und ihrer voraussichtlichen weiteren Preissteigerung zu verringern und die Emission von Treibhausgasen und anderen Luftschadstoffen zu reduzieren, gilt Wasserstoff als einer der Energieträger der Zukunft, insbesondere bei der individuellen Mobilität. So könnte Wasserstoff bis 2050 etwa 20 % des Energiebedarfs im Verkehrssektor abdecken und bis zu 70 % der PKW/Lieferfahrzeuge mit Wasserstoff fahren. Die CO2-Emissionen eines Brennstoffzellen-PKWs könnten je nach Erzeugungspfad auf 40 bis 20 g CO2/km gesenkt werden8. Bis zur Marktreife müssen allerdings noch technologische Durchbrüche erzielt werden und der Erfolg hängt auch wesentlich von den oben angesprochen Rahmenbedingungen ab, weshalb eine öffentliche F&E-Förderung notwendig ist.

Da die fossilen Wasserstoffherstellungsverfahren seit Jahrzehnten etabliert und technisch weit entwickelt sind, besteht hier nur punktueller Forschungsbedarf. Dieser ergibt sich aus spezifischen Situationen für die Nutzung von Wasserstoff als Massenenergieträger. Wichtige Forschungsthemen ergeben sich dabei für die Dampfreformierung mit der Entwicklung von kleinen Reformern, der Verbesserung der H2-Qualität, Werkstoffverbesserungen, neuen Katalysatoren, Optimierung des Teillastverhalten und der CO2-Minderung. Auch bei den Verflüssigern, die für die Einbindung von Erneuerbaren Energieträgern weitab der Nachfragezentren oder dem Neben-Produkt-Wasserstoff von hoher Bedeutung sein können, gibt es Themen für öffentliche F&E. Die große Herausforderung bei den Verflüssigern liegt in der Reduzierung des Stromeinsatzes für die Verflüssigung (Themen: Neue Kältemittel und neue Herstellungsverfahren) und die Anpassung an fluktuierende Einspeiser.

Eine CO2-freie oder  arme Wasserstofferzeugung ist bei der Wasserstoffproduktion eines der Kernthemen für eine öffentliche F&E-Förderung. Hierbei steht in Deutschland insbesondere das Thema der Wasserstofferzeugung aus Windstrom im Mittelpunkt, weil es hohe Erzeugungspotenziale aufweist und eine vergleichsweise günstige Option der Wasserstoffherstellung darstellt. Wesentliche öffentliche F&E-Themen sollten dabei im Bereich der alkalischen und der PEM-Elektrolyse auf der Anlagenoptimierung, der Anlagen-Hochskalierung und der Flexibilität der Anlagen zur Reaktion auf Lastschwankungen liegen. Systemtechnische Analysen der Wasserstoff-Großspeicherung (zum Beispiel in Salzkavernenspeichern) und der Einbindung von Verflüssigern sind ebenfalls wichtige Themen.

Als neues künftiges Verfahren mit dem Potenzial zur deutlichen Wirkungsgradsteigerung sollte die Hochtemperaturelektrolyse verfolgt werden, wobei hier die Forschungsthemen u. a. im Materialbereich und der Ankopplung von großen Dampferzeugern liegen.

Von den regenerativen Verfahren das günstigste ist derzeit die Biomassevergasung, wenn sie auch wegen der Nutzungskonkurrenz potenzialbeschränkt ist. Öffentliche F&E-Themen sind hier die Verfahrensoptimierung, Verwendung neuer Werkstoffe, Sicherstellung der H2-Qualität und die Anlagen-Hochskalierung. Auf längerfristige Sicht sind auch die solarthermischen Verfahren einer Methannutzung zur Wasserstoffproduktion von Bedeutung. Hier geht es um die Entwicklung von Prototypen, die Verbesserung der Materialen (wegen der extreme Prozessbedingungen) und die Anlagenauslegung für industrielle Maßstäbe. Ebenfalls aus einer längerfristigen Perspektive heraus sollte die thermochemische Wasserstofferzeugung mit den Themen des Anlagen-Upscaling, neue Metalloxide, Langzeitstabilität der Metalloxid-Beschichtung und Optimierung des Receiver Designs verfolgt werden.

Als wichtige Optionen, die allerdings frühestens erst ab 2040 oder 2050 eine Marktreife erlangen könnten, sind die photoelektrische Wasserspaltung (Photoelektrolyse) und die biologische Wasserstoffgewinnung zu fördern. Hier geht es um die Förderung der Grundlagenforschung.


      1. Quellen


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1 Wasserstoff ist das häufigste Element des für uns sichtbaren Universums (70-80 Gew.%, Rest Helium). In der Erdkruste nimmt Wasserstoff den neunten Platz mit 0,88 Gew.% ein. Basierend auf der atomaren Konzentration von 15,4 Atom% ist Wasserstoff das dritthäufigste Element nach Sauerstoff und Silizium.

2 Einen guten Überblick über die Wasserstofftechnologien findet man in IEA (2006), Road2HyCom (2008), Trudewind et al. (2008), Ball (2006), Ball et al. (2009a), Ball (2009b), Tzimas et al. (2007), Estir (2005).

3 Siehe 5. Energieforschungsprogramm (BMWi (2009)) und Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sowie der Gründung der Nationalen Organisation Wasserstoff –und Brennstoffzellentechnologie, NOW (2009).

4 siehe zu den Ausführungen zu Elektrolyseuren Schnurrnberger (2004), BMWA (2005), Ball (2006), NOW (2008), Fell (2008).

5 Im Zusammenhang mit Schweröl wird häufig auch von Vergasung gesprochen

6 siehe hierzu auch die Übersichtsarbeiten in BMWA (2005), Schumberger et al. (2004), DLR (2008), Trudewind et al. (2008)

7 siehe EC (2006), IEA (2006), HyWays (2007), GermanHy (2008)

8 siehe GermanHy (2008) und Seydel (2008)


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