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PRESSEINFORMATION



Enrico Radaelli

Stv. Konzernsprecher

Leitung Digitale Kommunikation
Andreas Hofer Platz 15 | 8010 Graz
Tel.: +43 316 887-1005

Mobil: +43 664 5457349


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www.holding-graz.at

blog.holding-graz.at

6.12.2016


Allgemeine Informationen

zum Einsatz der Elektrobusse in Graz

Warum Elektrobusse in der Stadt Graz?

Im weltweiten städtischen Nahverkehr werden heute fast ausschließlich Dieselbusse eingesetzt.
Der Anteil der Busse am gesamten öffentlichen Verkehrsmittelangebot beträgt in Europa über 50 %.
Damit verbunden sind lokale Schadstoff- sowie Geräuschemissionen, diese gilt es zur Erreichung nationaler und städtischer Klimaschutzziele weiter zu reduzieren. Elektrobusse stellen hier eine gute und nachhaltige Alternative dar.


Die Graz Linien haben schon in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass durch Pioniergeist technisch anspruchsvolle ökologische aber zugleich ökonomisch nachhaltige Lösungen getestet und in die Betriebspraxis eingeführt wurden. Damit konnten sich die Graz Linien als Vorreiterin für innovative und zugleich umweltfreundliche Maßnahmen international einen Namen machen. Daran anschließend wird jetzt durch diesen Testbetrieb mit Elektrobussen der Grundstein für eine Technologiewende gelegt.

Ab Herbst 2016 sammeln die Graz Linien als eines der ersten städtischen Verkehrsunternehmen in Europa Erfahrungen mit Elektrobussen der nächsten Generation. Ein Jahr lang testen wir für unsere KundInnen auf zwei Stadtlinien vier Elektrobusse mit „Super-Caps“ und ultraschnellen Ladestationen.



Was sind die internationalen Ziele?
Im EU–Weißbuch zur Klima- und Energiepolitik 2030 ist festgehalten, dass bis zu diesem Jahr 80 Prozent des Öffentlichen Personennahverkehrs mit Verkehrsmitteln, die nicht durch konventionelle, fossile Kraftstoffe angetrieben werden, abgewickelt werden sollen. Bis 2050 sind es 100 Prozent.


Was planen die Graz Linien?
Im Zuge der geplanten Ersatzbeschaffungen von Bussen ab 2018 im Bereich der Graz Linien sollen
bei Vorliegen positiver Testergebnisse aus dem Testbetrieb diese Erfahrungen in die Planung
integriert werden.

Um eine im Sinn der EU- und stadtpolitischen Vorgaben sowie deren Umsetzung durch die Graz Linien eine nachhaltige Lösung zu erreichen stehen ausschließlich vollelektrisch betriebene Fahrzeuge im Blickfeld.

Die Fahrzeuge müssen „Zero Emission“ Fahrzeuge sein. „Zero Emission“ Fahrzeuge im Sinn dieses Testbetriebs sind Fahrzeuge, deren normaler Fahrbetrieb keine Luftschadstoff-Emissionen verursacht.

Was leisten die Graz Linien?
Als Sparte der Holding Graz und kommunale Dienstleisterin befördern die Graz Linien in Graz im innerstädtischen Linienverkehr mit 153 Autobussen und 81 Straßenbahnen über 113 Millionen Menschen pro Jahr. Damit sind die Graz Linien die führende Mobilitätsdienstleisterin der Region. Graz ist mit 282.479 EinwohnerInnen die Hauptstadt des Bundeslandes Steiermark in einem Einzugsgebiet von 700.000 EinwohnerInnen.

Ist der Einsatz von Elektrobussen billiger?
Derzeit noch nicht, aber wie bei allen technologischen Neuerungen (PC, Handy) sinken die Preise mit der Serienproduktion der Komponenten bzw. Fahrzeuge deutlich. Insbesondere zeigt der aktuelle Preisverfall von Hochleistungsbatterien, dass diese Technologie eine breite Anwendung in der Zukunft haben wird.

Was kosten die Elektrobusse?


Diese Frage kann erst im Zuge einer Ausschreibung für einen Echtbetrieb geklärt werden,
für diesen Testbetrieb werden die Busse sowie die stationären Ladeeinrichtungen kostenfrei
von den TechnologiepartnerInnen zur Verfügung gestellt. Die Übernahme weiterer anfallender Kosten wie Personal, Schulungen, etc. wurde vertraglich geregelt.

Wie viel Strom verbraucht ein solcher Bus eigentlich?


Diese Frage ist nicht einfach beantwortbar, da dies nicht nur von der Strecke, von der Besetzung und von der Fahrweise abhängt, sondern auch davon, wie viel Energie die Nebenaggregate benötigen.

Kühlung bzw. Heizung kann den Energiebedarf für das Fahren sogar verdoppeln.


Gelenkbusse benötigen auch ca. 30 % - 50 % mehr Energie als 12m-Busse.

Welche Vorteile bringen Elektrobusse für die Umwelt?


Elektrobusse stellen die mit Abstand umweltfreundlichsten Öffentlichen Verkehrsmittel dar. Elektrobusse sind lokal komplett emissionsfrei. Mit der Elektrifizierung der Buslinien 34E und 50 sparen wir 4763Tonnen CO2 und 13 Tonnen Stockoxide1.

Was bringen Elektrobusse der Stadt Graz und deren Bevölkerung?
Als Fahrgast profitieren Sie von einem deutlich ruhigeren Fahrerlebnis. Elektrobusse sind vor allem beim Anfahren deutlich leiser als Dieselbusse. Der Komfort bleibt hoch – wie bei Dieselbussen bieten die Elektrobusse Klimatisierung, als auch Heizung.

Als AnwohnerIn der Buslinien 34E und 50 dürfen Sie sich über eine erheblich geringere Lärmbelastung sowie über den Wegfall der Abgasbelastung freuen. Insgesamt trägt der E-Bus so zu einem lebenswerten Graz durch eine verringerten CO2- und Feinstaubbelastung bei.

Bieten die Elektrobusse die gleichen Kapazitäten wie jene mit Verbrennungsmotor
bzw. finden gleich viele Personen Platz?
Grundsätzlich ja, kleine Differenzen können im Zuge der Typisierung jedoch auftreten.

Was passiert, wenn der Strom ausgeht (die Ladung nicht mehr reicht)?
Dieser Fall ist sehr unwahrscheinlich, falls er aber doch eintritt, bleiben die Busse stehen, da sie über keinen weiteren Notantrieb verfügen. Dann müssen sie bis zur nächsten Ladestation geschleppt werden. Allerdings werden die Energie/Leistungsspeicher der Elektrobusse im normalen Linienbetrieb nur teilweise entladen. Das unwahrscheinliche Erreichen dieser Grenze wird dem Busfahrer angezeigt. Der Busfahrer hat also genügend Zeitreserve, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten, damit der Strom nicht ausgeht.

Wie sieht der Energiemix aus, fahren die Elektrobusse mit Ökostrom?
Ja, die Elektrobusse der Graz Linien werden zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen (primär Wasserkraft) fahren. Klimaschutz pur – denn die Graz Linien setzen bereits seit mehreren Jahren auf die Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks. Straßenbahnen und nun auch

Elektrobusse der Graz Linien fahren ohne Emissionen und verbessern so die Klimabilanz der wachsenden Stadt Graz erheblich.



Was passiert bei einer Unterbrechung der Stromversorgung bzw. einem Stromausfall?
Sollte die Unterbrechung der Stromversorgung nicht vor Erreichung der nächsten Ladestation behoben sein bzw. dem Bus der Strom ausgehen, so muss er abgeschleppt werden.

Ist das APEX-System in den Elektrobussen eingebaut?
Das APEX-System unterstützt sehbehinderte Menschen durch einen Handsender per Knopfdruck, welche Linie und welches Fahrziel ein Bus oder eine Straßenbahn hat. Leider ist dieses derzeit noch nicht in Elektrobussen eingebaut.

Informationen zur Testphase




Wer sind die ausgewählten TechnologiepartnerInnen?


In einer weltweiten Interessentensuche wurden von den Graz Linien TechnologiepartnerInnen,
die das Anforderungsprofil erfüllen und Elektrobusse sowie stationäre Ladeeinrichtungen für die Testdauer bereitstellen, gefunden.

Die ausgewählten TechnologiepartnerInnen sind Zhejiang CSR Electric Vehicle, Ningbo, China über deren Niederlassung CRRC Urban Traffic in Budapest, Ungarn sowie Chariot Motors, Sofia, Bulgarien, deren Elektrobusse bei Higer Bus Company, Shanghai, China produziert werden.



Woran erkenne ich die Elektrobusse?
Man erkennt die Elektrobusse am neuen Design und – bei der Ladung – durch den ausgefahrenen Stromabnehmer.

Welche Busse werden getestet?
Es werden 18-Meter-Gelenkbusse mit 4 Doppeltüren sowie 12m lange Solobusse mit drei Doppeltüren getestet. Man erkennt diese Busse am neuen Design der Elektrobusse und –
bei der Ladung – durch den ausgefahrenen Stromabnehmer.

Welche Linien werden umgestellt?
Derzeit wird ein Probebetrieb auf den Linien 50 (Hauptbahnhof – Zentralfriedhof) sowie 34E (Jakominiplatz – Theyergasse) eingerichtet.

Weshalb wird gerade auf den Linien 34E und 50 getestet?
Die beiden Linien eignen sich wegen mehrerer Faktoren (ausreichend Platz für Ladestationen, kürzere Fahrstrecken etc.) sehr gut für diesen Probebetrieb.

Was sind die Ziele der Tests?
Die Zielsetzungen umfassen die Prüfung der Tauglichkeit der Elektrobusse im alltäglichen Linienbetrieb, die Prüfung eines generellen Einsatzes von Elektrobussen im Busnetz der Graz Linien sowie die Prüfung der Akzeptanz bei Fahrgästen durch den Einsatz im normalen Linienbetrieb.

Was erfolgt nach dem Testbetrieb?
Nach der Durchführung des Testbetriebs für die Dauer eines Jahres nach Aufnahme des Testbetriebs im Linieneinsatz werden die TechnologiepartnerInnen die bereit gestellten Elektrobusse und stationären Ladeeinrichtungen auf eigene Kosten zurück nehmen.

Die Ergebnisse der Verifikation der Fahrzeugtests können eine Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Beschaffungsstrategie für Elektrobusse bilden, müssen das aber nicht notwendigerweise sein.



Werden später alle Linien umgestellt?
Die weitere Vorgehensweise hängt von den Erfahrungen des Testbetriebes ab.


Bleibt
der derzeitige Fahrplan der beiden Testlinien aufrecht?
Ja, denn die Schnellladung mit einer Ladezeit von nur zwei Minuten findet an der Endhaltestelle statt. Hier ist ohnehin eine Pause im Fahrbetrieb eingeplant. Bei der Zwischenladung werden die Elektrobusse in nur rund 30 Sekunden geladen. Das ist die Zeit, die unsere Fahrgäste zum Ein- und Aussteigen benötigen.

Kann es im Zuge der Testphase zu Pannen der Fahrzeuge kommen?
Nicht häufiger, als dies auch bei Dieselbussen der Fall sein kann.

Was passiert, wenn ein Bus Verspätung hat und die vorgesehene Ladezeit an den Endhaltestellen nicht einhalten kann?

Sofern die verfügbare Energiereserve ein Weiterfahren bis zur nächsten Ladestation erlaubt, kann die vorgesehene Ladung entfallen, andernfalls muss das Nachladen abgewartet werden und die Fahrt beginnt mit einer geringen Verspätung.

Gibt es für den E-Bus eine extra Fahrkarte?


Nein, es gelten natürlich alle Fahrkarten der Graz Linien.

Fährt der E-Bus schneller oder langsamer als ein Dieselbus?
Grundsätzlich hat der Elektrobus die gleiche Geschwindigkeit wie ein Dieselbus, jedoch ist das Fahrverhalten gleichmäßiger, ruhiger und damit angenehmer für die Fahrgäste.


Informationen zu den Ladestationen und dem Ladevorgang




Warum wurden diese Ladestationen errichtet und was können diese?


Der uneingeschränkte Einsatz der Elektrobusse im Busnetz der Graz Linien erfordert eine entsprechende autonome Reichweite sowie eine Nachladung an ausgewählten Bushaltestellen.

Aus Sicherheitsgründen und aufgrund von Vorschriften des ArbeitnehmerInnenschutzes erfolgt die Aufladung an ausgewählten Bushaltestellen ohne Manipulation der LenkerInnen.

Ladestationen sind an Haltestellen und Endstationen installiert. Damit wird sichergestellt, dass die Elektrobusse effizient, schnell und ohne Änderung von Fahrplänen, Mehreinsatz von Bussen oder Beeinträchtigung der Pünktlichkeit im täglichen Betrieb einsetzbar sind. Die Ladung erfolgt durch einen Stromabnehmer der Elektrobusse.

Wo stehen die Ladestationen? Wie lange dauert der Ladevorgang?


Eine Schnellladung des Energie/Leistungsspeichers an ausgewählten Haltestellen während der Fahrgastwechselzeit erfolgt innerhalb der Stehzeit von durchschnittlich 30 Sekunden an den Haltestellen. Das erfolgt an den Haltestellen „Hohenstaufengasse“ der Linie 50 in einer Fahrtrichtung sowie an der Haltestelle „Museum der Wahrnehmung“ der Linie 34E in beiden Fahrtrichtungen.

Für die Nachladung an einer Busendstation während der Wendezeit stehen durchschnittlich 2 Minuten zur Verfügung. Daher sind die Endstation „Zentralfriedhof“ der Linie 50 sowie die Endstation

„Theyergasse“ der Linie 34E mit entsprechenden stationären Ladeeinrichtungen ausgestattet.

Wie funktioniert das Laden der Elektrobusse?


Die Innovation bei unserem Testbetrieb ist der Einsatz von „Super-Caps“ anstelle von Batterien. Unsere BuslenkerInnen lösen den Ladevorgang an der Haltestelle aus, dadurch werden die Elektrobusse über den Kontakt mit dem Ladearm mit rund 700V Gleichstrom versorgt. Zusätzlich wird jedes Mal, wenn der Fahrer bremst, die Bewegungs- in elektrische Energie umgewandelt, blitzschnell im Superkondensator gespeichert und bei Bedarf sofort wieder abgerufen.

Bemerke ich als Fahrgast, wenn der E-Bus aufgeladen wird?
Nein, als Fahrgast bemerken Sie den Ladevorgang kaum. Nur die BusfahrerInnen erkennen durch eine Anzeige am Armaturenbrett, dass gerade geladen wird. Der Ladevorgang wird von den BusfahrerInnen ausgelöst und erfolgt automatisch. Von außen sieht man den Kontakt des Stromabnehmers mit der Kontaktstelle am Ladearm sowie dessen Lösung nach Beendigung des Ladevorgangs.

Funktioniert die Technik bei jedem Wetter?


Ja. Das Schnellladesystem ist komplett wetterfest und funktioniert auch bei extremen Wetterbedingungen wie Gewitter oder Hagel.

Wie wird die Energie im E-Bus gespeichert?


Üblicherweise erfolgt die Energie-und Leistungsspeicherung durch Batterien mit deren Nachteilen,
die aus Testbetrieben anderer Städte bekannt sind.

Die Innovation des Testbetriebs der Graz Linien ist der Einsatz von Supercapacitors anstelle von Batterien,


der eine neue Dimension der Energie-und Leistungsspeicherung bedeutet.


Sicherheit der Ladestationen
und der Elektrobusse




Ist die Fahrzeugsicherheit verglichen mit den Dieselbussen eingeschränkt?


Grundsätzlich nein, sollten bei einem schweren Unfall Teile der Hochspannungseinrichtung betroffen sein, so werden diese durch die Sicherheitseinrichtungen im Fahrzeug automatisch abgeschaltet.

Ist das Laden sicher?


Die Spannung bei der Übertragung von der Ladestation auf den Bus ist praktisch ident zu der Spannung in der Straßenbahnoberleitung – dieses System wird seit mehr als 100 Jahren praktiziert. In den letzten Jahrzehnten hat eine weltweite Vernetzung und Elektrifizierung stattgefunden. Eine negative Auswirkung dieser kann bei der Weltbevölkerung nicht nachgewiesen werden.

Kann man sich beim Laden im Bus aufhalten/daneben stehen?


Selbstverständlich.

Wie wird mein Herzschrittmacher reagieren, wenn ich E-Bus fahre oder einfach nur an der Haltestelle stehe?
Ihr Herzschrittmacher wird durch das Ladesystem in keiner Weise beeinflusst. In Bereichen, in denen sich Fahrgäste oder Fußgänger aufhalten, entstehen keine unerlaubten elektromagnetischen Felder.




Haben die Ladestationen Einfluss auf die Lichthelligkeit in den umliegenden Häusern?


Nein.

Fließt der Strom, wenn man bei der Haltestelle neben der Ladestation auf den Bus wartet?


Nein, der mit Strom fließt nur, wenn er über den Ladearm mit 700 V Gleichspannung versorgt wird.

Haben die Ladestationen Einfluss auf mein gesundheitliches Wohlbefinden (z.B. Elektrosmog)?


Nein. Vom Ladesystem geht keinerlei Gefahr für Fahrgäste, BusfahrerInnen, Betriebspersonal, AnwohnerInnen oder FußgängerInnen und Tiere aus. Sie sind zu keinem Zeitpunkt einer unerlaubten elektromagnetischen Emission ausgesetzt.

Gibt es Gefahren für Schwangere oder Kleinkinder?


Nein. Das Ladesystem bleibt weit unter sämtlichen Grenzwerten für elektromagnetische Emissionen und stellt daher zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr dar – auch nicht für Schwangere oder Kinder.

Was ist, wenn während des Ladevorgangs ein Tier unter den Bus läuft?


Das ist eine sehr unwahrscheinliche Annahme, aber durch den Ladevorgang selbst passiert dem Tier nichts.

Welche Auswirkungen hat das Ladesystem oder der elektrische Betrieb der Elektrobusse für mein Haustier,
das ich mitführe?
Hier gilt das Gleiche wie für Menschen – es gibt keinerlei diesbezügliche Gefahr für Ihr Haustier.




Kommt durch die baulichen Maßnahmen bzw. den Einsatz der E-Ladestationen die umliegende Natur
(z.B. Baumbestände) zu schaden?


Nein. Es wird auf den Grünraum besonderes Augenmerk gelegt, Bäume, die der Baumschutzverordnung unterliegen, kommen nicht zu Schaden. Es wird sogar eine ökologische Bauaufsicht gesondert beauftragt.

Wird der Aufladevorgang durch mein Handy gestört bzw. stört er mein Handy?


Nein. Die Frequenzen beider Technologien sind unterschiedlich. Der Ladevorgang oder der Betrieb der Elektrobusse kann somit weder von Ihrem Handy noch von einem anderen persönlichen Gerät gestört werden.

Wirkt sich das Fahren in einem E-Bus auf meinen elektrischen Rollstuhl aus?


Nein. Weder auf Rollstühle noch auf andere Hilfsmittel hat das Lade- und Antriebssystem einen Einfluss.

An wen muss ich mich wenden, wenn ich weitere Fragen habe?

Pressefragen:


Enrico Radaelli, Konzernkommunikation, Tel.: +43 316 887-1049

Graz Linien:

Tel.: +43 316 887-4224





1 Ein Vergleich des Ersatzes von 4 Dieselgelenkbussen mit Abgasklasse EURO III durch innovative Elektrobusse ergibt eine Einsparung von 4.763 Tonnen CO2 und 13 Tonnen Stickoxide NOx betrachtet über die Lebensdauer der Busse von 12 Jahren und einer Gesamtfahrleistung von 800.000 km je Bus. Die Bewohner der Stadt Graz werden bei einem Austausch aller 160 Dieselbusse mit dem bestehenden Mix der Abgasklassen EURO III bis EURO VI nachhaltig von 179.910 Tonnen Luftschadstoffen, davon 179.393 Tonnen CO2 , 472 Tonnen NOx , 40 Tonnen Nichtmethankohlenwasserstoffe (NMHC) und 5 Tonnen Partikel befreit. Sämtliche angegebenen Werte wurden gemäß der von UITP und ACEA vorgeschlagenen Methode, in Bezug auf die EU-Richtlinie 2009/33/EG, ermittelt. Der SORT-Fahrzyklus und die Lebenszyklusdauer des Buseinsatzes von 12 Jahren bedingen einen Vergleich der Emissionseinsparungen bei einem Ersatz eines Dieselbusses durch einen Elektrobus auf eben diese Dauer. In dieser Berechnung wird davon ausgegangen, dass alle Busse im Lauf ihrer Einsatzzeit die selbe Laufleistung von 800.000 km erreichen. Voraussetzung für diese Betrachtung ist auch die Verwendung von Strom aus erneuerbarer Energie.



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