Beiträge zur Geschichte der Familie Beyer



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24. Generation


8.564.864 Alpin König von Kintyre und Dalriada

843

Alpin war Prätendent für Alban. Er führte ständig Nachfolgekriege gegen die anderen Prätendenten.


8.570.968 Pippin III. der Kurze König der Franken

* um 715

† 768

8.570.969 Bertrada von Laon



† 783

Pippin folgte als Hausmeier in Neustrien-Burgund und Provence sowie Aquitanien. Mit seinem Bruder Karlmann I., Hausmeier in Alemanien, Thüringen und Austrien besiegte er Sachsen und Bayern und unterwarf 746 die Alemannen endgültig mit dem "Cannstadter Blutbad". Nachdem sein Bruder im folgenden Jahr abdankte und Mönch wurde, regierte Pippin allein im Reich der Merowinger, für das er 743 aus Gründen der Legitimation den Merowinger Childerich III. als "Schattenkönig" eingesetzt hatte. Pippin hielt 742 - 745 mehrere Synoden ab und stellte Bonifatius, der ab 721 im Zuge seiner Missionierungen zahlreiche Bistümer und Klöster gegründet hatte, darunter Mainz, Regensburg, Salzburg, Erfurt, Würzburg, Fulda und Fritzlar, als Bischof von Mainz an die Spitze der Kirche in Austrien. Sein Versuch die "Metropolitanverfassung" auch in Neustrien einzuführen scheiterte am Widerstand des Reichsadels und dessen "Eigenkirchen". Führend in diesem Widerstand war Pippins Bruder Grifo, der in Bayern für seinen Neffen Tassilo regierte. Grifo wurde 751 nach mehreren Rebellionen hingerichtet.

Im gleichen Jahr setzte Pippin König Childerich III. ab und ließ sich hierfür von Bonifatius in Stellvertretung des Papstes Zacharias zum König salben. Hierfür unterstützt Pippin den Papst gegen die Langobarden und zwingt diese zu neuen Tributen. 754 wurde Pippin durch den Papst persönlich in St. Denis nachgesalbt und zum "Patricius Romanorum" ernannt. Mit der "Pippinischen Schenkung" von langobardischen und byzantinischen Gebieten legte er 756 den Grundstein für den Kirchenstaat.

Die Ernennung zum "Patricius Romanorum" lockerte die bis dahin enge Bindung Roms an Byzanz und bestimmte die Beziehungen zwischen Frankenreich und Papsttum neu. Sie war entscheidend für die gesammte mittelalterliche Kaiserpolitik und Grundlagedes späteren Investiturstreites.

Pippin gewann Narbonne-Septimanien und Aquitanien und damit die volle Einheit des Reichsgebietes. Er gründete auch Kloster Prüm. Aus Seiner Ehe mit Bertrada, Tochter des Grafen Heribert von Laon, die 783 starb, sind fünf Kinder bekannt.
8.570.970 Gerold Graf vom Vinschgau

Nachkomme des alemannischen Herzogs Gottfried

8.570.971 Imma
8.570.974 Graf Isanbart

Graf in Sachsen, Stütze der Karolinger

† nach 806

8.570.975 Thietrade

Cousine Karls des Großen
8.854.528 Bego I. Graf von Paris

Statthalter von Aquitanien

* um 760

† 816


8.854.529 Alpais von Franken

Bego I. folgte seinem Vater als Graf von Paris. Er war jahrelang Statthalter von Aquitanien für Ludwig den Frommen, den er bis zuletzt treu stützte. Er war mehrmal militärisch aktiv und verfocht stets die Reichseinheit. Er stellte das Kloster St. Maur wieder her. Seine Frau Alpais, auch Albheid, war wahrscheinlich eine Tochte Karl des Großen. Teilweise wird in ihr jedoch auch eine Tochter Ludwig des Frommen vermutet.

Die Vaterschaft zu Gerhard II. ist nicht ganz sicher und stützt sich nur auf Indizien.
8.854.530 Scrot Graf von Florenz

nicht ganz sicher!


8.854.534 Theudebert Graf von Madrie
8.854.688 Robert I.

Graf im Oberrheingau, "Dux" im Haspengau, königlicher Pfalzgraf

† vor 764

oo um 730

8.854.689 Williswint

Mitstifterin des Kloster Lorsch

† nach 768

Robert I., auch Rupert wurde 732 als "Dux" im Haspengau erwähnt. Er war Graf im Oberrheingau und im Wormsgau und ab etwa 741/742 königlicher Pfalzgraf. Er war eine bedeutende Stütze der Karolinger. 757 war er königlicher Missus in Italien und Graf im Masuariergau. Er heiratete wohl 730 Williswint, die Tochter des Grafen Adelhelm im Wormsgau, die auch Erbin von Hahnhein und Scharhof war. Nach Roberts Tod war Williswint die treibende Kraft für die Stiftung des Klosters Lorsch, das stark von ihr ausgestattet wurde.


8.872.672 Ealhmund König von Kent-Wessex
9.481.040 Heimrich

Graf im Lahngau, Graf im Oberrheingau und in der Wetterau



bei Lüne, 05.05.795

Der Robertiner Heimrich, auch Heimo genannt, war 777 Graf im Saalgau und folgte dem Vater nach 782 als Graf im Lahngau, dem Oberrheingau und der Wetterau. 785 war er auch Abt zu Mosbach. Durch seine Versuche, das vom Vater mitgestiftete Kloster Lorsch vor dem Pfalzgericht als Eigenkloster zu erstreiten, provozierte er dessen Umwandlung zur Reichsabtei. Er wurde wohl wegen dieser Streitigkeiten jahrelang von Karl dem Großen zurückgesetzt und fiel schließlich 795 in den Sachsenkriegen bei Lüne.


11.699.456 Halfdan II. König zu Vestfold und Hedmark

"der Freigebige"


11.699.458 Harald König von Agder
11.944.224 Theoderich Graf von Autun

11.944.225 Aldana

Theoderich gehörte zur großen Sippe der Theoderici-Heriberti, die wohl mit den Merowingern verwandt waren. Seine Frau Aldana war eine Tochter Karl Martells.
11.944.704 Ragnar "Lodbrok" König von Upsala

erw. 750-800

11.944.705 Kraka die Milde
12.386.880 Sunifred I. Graf von Barcelona

Graf von Urgel und Gerona

† 849

25. Generation


17.129.728 Eochaid IV. König von Dalriada

17.129.729 Fergusa

Erbin des Piktenreiches Alban

Eochaid war König von Dalraida. Dieses Reich umfaßte die nordwestlichen Küstengebiete und Inseln des heutigen Schottlands. Seine Bewohner, die Skoten, waren eingewanderte Iren. Ungesicherten, legendenhaften Überlieferungen zufolge soll Eochaids Familie von dem alten irischen Könighaus abstammen, das bis zu Fergus Mor MarErc (+ um 496) zurückgeht.

17.141.936 Karl Martell

Hausmeier

* 676

† 741


17.141.937 Rotrud

Karl "Martell" als unehelicher Sohn des mittleren Pippin geboren, wurde nach dessen Tod 714 bis 716 von seiner Stiefmutter Plektrudis gefangen gehalten. 716 gelang ihm die Flucht, seine Stiefmutter mußte ins Kloster gehen. In den Jahren 716 - 719 gelang es Karl in erbitterten Thronkriegen unter anderem mit der Schlacht bei Amblève 716 und Vincy 717 die Reichseinheit wieder herzustellen und Theoderich IV. als Schattenkönig einzusetzen.

Karl eroberte Westfriesland wieder zurück und begründete anstelle des alten Dienstadelsprinzips das Lehenswesen und damit das Feudalsystem.

Karl unterwarf in mehreren Kriegszügen Sachsen, Bayern, Alemannen und ganz Friesland, 735 auch wieder Aquitanien und stellte so die Reichseinheit wieder her. Die von Spanien her eindringenden Mauren besiegte er 732 in der Schlacht bei Poitiers und sicherte die Südgrenze mit Hilfe der Langobarden ab. Ein päpstliches Hilfeersuchen gegen die Langobarden wies er deshalb zurück.

Er war zuletzt so unstrittig anerkannt, daß er ab 737 auch ohne merowingischen Schattenkönig regieren konnte.
17.141.938 Heribert Graf von Laon
17.141.940 Agiolf
17.141.942 Graf Nebi (auch Hnabi)

Nach Hopf war Nebi Herzog der Alemannen, erw. 712-724. Sein Vater hiernach Huchrup, Herzog d. Alemannen, + vor 712, dessen Vater Gottfried, Herzog d. Alemannen, + 708/9. Letzterer soll ein "unbezwungener" Gegner Pippins gewesen sein.


17.141.948 Graf Warin

Statthalter in Alemannien

† um 790

17.141.949 Adellinde von Spoleto

† nach 787

Graf Warin stammte aus altem austrasischem Adel, der mit denKarolingern aufgestiegen war. Gemeinsam mit seinem Bruder Ruthard dem Jüngeren war er Statthalter im unterworfenen Alemannien, daß sie nach fränkischem Vorbild als geschickte Organisatoren und Verwalter ordneten und fest an das fränkische Reich banden. Sie waren auch Laienäbte zu St. Denis, Fuld und Gorze sowie Prüm und gründeten unter anderem Ettenheim-Münster und Gengenbach-Schwarzach. Die Brüder waren Grafen im Thurgau, in der gesamten Baar, im Argengau, im Linzgau, im Elsaß und im Zürichgau, wo sie oft gegen das mächtige St. Gallen standen. Wegen ihrer fortgesetzten Eigenmächtigkeiten wurden sie zuletzt zurückgesetzt.

Warins Frau Adelinde war die Tochter des Herzog Hildebrand von Spoleto, der zeitweilig Titularkönig der Langobarden war, und der bayerischen Prinzessin Regarde, wahrscheinlich einer Schwester des Herzog Odilio.

Warin und Adelind stifteten um 770 gemeinsam das Familienkloster Buchau.


17.141.950 Bernhard

Abt von St. Quentin, unehelicher Sohn Karl Martells


17.709.056 Gerhard I. Graf von Paris
17.709.376 Lantbert II.

Graf in Austrien und Neustrien, Robertiner

† vor 741
17.709.378 Adelhelm Graf im Wormsgau
18.962.080 Cancor

Graf im Oberrheingau, Graf im Breisgau und im Zürichgau

† nach 782

Der Robertiner Cancor, auch Robert genannt, wurde 758 Graf im Breisachgau und nach dem Tod des Vaters (vor 764) Graf im Oberrheingau (= Thurgau). 775 wurde er auch Graf im Zürichgau. Er war Mitstifter von Kloster Lorsch, dem er die östliche Gemarkungshälfte von Berstädt abtrat. Lorsch wurde wegen der Versuche von Cancors Sohn Heimrich Lorsch als Eigenkloster zu erstreiten 773 von Karl dem Großen zur Reichsabtei erhoben.


23.889.408 Sigurd Ring König von Schweden und Dänemark

Sieger bei Brädwalla

† 760

23.889.409 Alfhild Gandolfsson



* um 728
23.889.410 Sigurd Fafnirstöter

* um 735


24.773.760 Bello Graf von Carcassone

aus fränkischen Reichsadel



26. Generation


34.259.458 Angus II. Fergus König von Alban

† 833


Ungesicherter, legendenhafter Überlieferung zufolge wurde Angus II Fergus 821 der 72. König von Alban ("Ard Righ Albann"). Dieses Reich im nördlichen Teil des heutigen Schottlands wurde von den Pikten besiedelt. Er wurde auch Reich von Kaledonien genannt. Der sagenhafte Stammvater ist der König Cruithne, dessen sieben jüngere Söhne die Stammväter der 7 schottischen Grafenhäuser sein sollen: Angus-Mearns, Atholl-Gowrie, Strathearn-Menteith, Fife-Fothreve, Caithness-Sutherland, Mar-Buchan und Moray-Ross.
34.283.872 Pippin II.

Hausmeier

* um 635

† 714


34.283.873 Chalpeida

Nebenfrau

Pippin II. "der Mittlere" war ab 679 Hausmeier in Austrien. Er stand als Führer des Adels gegen Hausmeier Ebroin von Neustrien/Burgund. Zwar wurde er zunächst 680 in der Schlacht bei Lucofa geschlagen, konnte jedoch sieben Jahre später in der Schlacht bei Tertry den Machtkampf zugunsten des germanischen Ostteiles des Reiches entscheiden. Pippin wurde Hausmeier des merowingischen Gesamtreiches unter mehreren Schattenkönigen. Er stützte sich auf die Kirche, da es an staatlichen Institutionen weitgehend fehlte. In der Schlacht bei Durstede unterwarf er 689 Westfriesland und öffnete es der Missionierung durch Willibrord, ausgehend von dessen Klostergründung Echternach. Auch Thüringen, das sich vom Reich gelöst hatte, unterwarf er wieder. Sachsen, Bayern, Hessen und Alemannen hielt er in loser Abhängigkeit und führte mehrere Feldzüge gegen sie. Er förderte die Besiedelung und Mission im mainfränkischen Raum.
34.283.877 Bertrada "die Ältere"
34.283.880 Theodo Herzog von Bayern

† 724
34.283.896 Graf Ruthard


34.283.898 Hildebrand Herzog von Spoleto

34.283.899 Regarde von Bayern

Hildebrand war zeitweise Titularkönig der Langobarden, seine Frau Regarde wohl Schwester des bayerischen Herzogs Odilio.
35.418.752 Chrodebert II

"nobilis" und Kanzler in Neustrien, Pfalzgraf

35.418.753 Doda

† vor 12.09.678

Chrodebert II. war Sohn des Grafen Lantbert I. und wie dieser und der Großvater Chrodebert (Robert)I. "nobilis" in Neustrien. Er war königlicher Referendarius, 653 Hausmeier und 658 Kanzler in Neustrien. 678 wurde er auch Pfalzgraf. Er war ein Gegener des gewalttätigen Hausmeiers Ebroin (Merowinger).

47.778.816 Aude König von Upsala

† 717

47.778.817 Radbad von Rußland



27. Generation


68.518.916 Konstantin MacAngus König von Alban
68.567.744 Ansegisel

Hausmeier ("Domestikus")

† 685

68.567.745 Begga „die Heilige“ von Heristal



† Andenne a. d. Maas, 17.12.694/5

Ansegisel lebte in einer Zeit ständiger Bürgerkriege, sein Bruder Chlodulf war Bischof von Metz. Ansegisel wurde ermordet. Seine Frau, Begga die Heilige, war die Erbin ihres Bruders Grimoald I., des Hausmeier und tats. Herscher in Austrien. Sie gründete nach seinem Tod um 692 das Kloster Andenne an der Maas, wo sie am 17.12.694 oder 695 starb.


68.567.754 Hugobert

Pfalzgraf

68.567.755 Irmina

Äbtissin von Oeren


68.567.760 Agiolf

Fränkischer Magnat aus Austrien


70.837.504 Lantbert I.

"nobilis", Graf in Neustrien

† nach 650
95.557.632 Iwar "Wildflamme" König von Upsala

erw. 698-702


28. Generation


137.135.488 Arnulf

Hausmeier von Austrien, Bischof von Metz

† 641

Arnulf war fränkischer Hausmeier in Austrien und ab 612 Bischof von Metz. 613 beteiligte er sich als einer der Führer am Aufstand des Adels gegen Königin Brunhilde von Austrien, wobei dieser von König Chlothar II. von Neustrien unterstützt wird. Chlotar ließ Brunhilde, die vermutlich die Brunhilde der Nibelungensage war, mit samt ihrer Familie ermorden und wurde so König des merowingischen Gesamtreiches. 614 erzwang Arnulf gegen Chlothar das Adelsprivileg, mit welchem dem Reichsadel in allen Reichsteilen bedeutende Zugeständnisse gemacht wurden. 623 erzwang er mit Pippin dem Älteren von Chlotars Sohn Dagobert, der durch den austrischen Adel als König von Austrien eingesetzt worden war, die erneute Reichsteilung.



Arnulf sicherte sein Haus fest im Maas-Moselgebiet ab. 629 dankte er ab und wurde Eremit in den Vogesen.
137.135.490 Pippin I.

Hausmeier in Austrien

Pippin "der Ältere" war Mitführer der Adelsrebellion von 613-614 (s. Arnulf). Mit der Reichsteilung von 623 wurde er Hausmeier von Austrien und war als solcher ein Gegner der Pläne König Dagoberts, beide Reichsteile wieder zu vereinigen. Von 629 bis 635 war er vermutlich deshalb als Prinzenerzieher kaltgestellt, wurde jedoch 635 erneut Hausmeier von Austrien.
141.675.008 Chrodebert I.

"nobilis" in Neustrien, Referendarius von König Dagobert


191.115.264 Halfdan König von Upsala

erobert er Schonen

191.115.265 Moald Digne

29. Generation


283.350.016 Charibert

nobilis in Neustrien

† vor 636
382.230.528 Waldar Sikoldungen

† 697


Verschiedene der Stammbäume auf der Broderbund Archiv-CD führen, z. T. noch sehr weit über Waldar Sikoldungen hinaus. Wo hier die Grenze zwischen Genealogie und Phantasie liegt, vermag ich nicht zu sagen. Unübertreffliches Extrembeispiel ist der Stambaum FSM 283, der bis zu Adam und Eva führt. Andere Stammbäume erreichen doch wenigstens die Asen, so daß hiermit eine direkte Abstammung von Odin und Freya "nachzuweisen" wäre. Wenngleich derartige Spielchen durchaus ihren Reiz haben - auch ich bin anfangs der Versuchung erlegen, die Stammbäume zu verbinden - habe ich mich doch wieder zur Trennung entschlossen.





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