Einleitung



Yüklə 428.11 Kb.
səhifə1/8
tarix31.10.2017
ölçüsü428.11 Kb.
  1   2   3   4   5   6   7   8

Multimediale Aufbereitung einer E-Learningeinheit


Multimediale Aufbereitung einer
E-Learningeinheit



Bernhard Tellenbach

Hendrik Madsen

Alexander Nikolopoulos

Inhalt



Inhalt 2

Ergonomie 5

Vor allem bei der Erstellung von Webseiten werden sehr viele Fehler gemacht, die grundlegende ergonomische Anforderungen missachten. Die Ersteller wollen oft möglichst ausgefallene und einmalige Seiten erschaffen, vergessen dabei jedoch gewisse Grundregeln, die ein Arbeiten am Computer erst erträglich machen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, sich Gedanken über die Bildschirmaufteilung, die Farbgebung, die Wahl der Schriften und die Verwendung multimedialer Gestaltungselemente zu machen. 5

Irrtümer des Webdesigns 5

Schriftarten 5

Bildschirmaufteilung 6

Farbgebung 6

Allgemeine Gestaltung 7

Lerntheorie 10

Unter einer Lerntheorie ist der Versuch zu verstehen, Kenntnisse bzw. Auffassungen über das Lernen in einem einheitlichen System zusammenzufassen. Sie bestimmt damit einen "allgemeinen Rahmen für didaktische Überlegungen" [Klimsa 93, 242]. Dieser Rahmen ist nicht auf die Gestaltung von Lernsystemen beschränkt, sondern als Paradigma für die Gestaltung von Lehr-/Lernsituationen allgemein zu verstehen. Unter einem Paradigma versteht man dabei einen "Komplex von Annahmen und Vorstellungen, die einen Phänomenbereich erklären. Ein Paradigma ist ein Leitbild für die Theoriebildung, die empirische Forschung und spezifische Methoden." [Klimsa 93, 242]. 10

Welche wichtigen Lerntheorien gibt es, die einen starken Einfluss auf die Gestaltung von E-Learningeinheiten haben? Stimmt die These, dass Multimedia Einsatz gleich Lernerfolg zu setzen ist? 10

Multimedia Einsatz = Lernerfolg? 10

Guided Discovery – Gelenktes Entdecken 10

Situated Action 11

Cognitive Flexibility Theorie 11

Überblick: 11

Bereich/Anwendung: 12

Beispiel: 12

Prinzip: 12

Dual Coding 12

Bereich/Anwendung: 13

Beispiel: 13

Prinzip: 13

Prinzipien für ein didaktisch gutes Multimediadesign 13

Lernstile 14

Interaktivität 17

Individualisierung 18

Hypermedia 18

Gefahren 20

Chancen 21

Falsche Hoffnungen 22

Besondere Anforderungen 22

Motivation 22

Curriculare Einbindung 25

Animationssoftware 28

Die Vektorgraphik 29

Zwei Dateiformate für Vektorgrafiken 30

Das Shockwave Format (SWF) 30

Direkter Vergleich von SVG und SWF 32

Software zur Erstellung von Animationen 34


Software zur Erstellung von SVG Animationen 35

Macromedia Flash 36

SWiSHzone.com’s SwiSH 38

PowerPoint 40

Fazit 44


Beispiele 45

Authoring Software 46

Macromedia Authorware 6.5 46

Untersuchung von Authorware 6.5 49

Produktion von Kursmaterial 49

Individualisierung und Applikationsinterface 50

Pädagogische Tools und Kommunikation 50

Übungen und Tests 51

Fazit 51

Übersicht über gängige Authoring Software 51

Fazit und Ausblick 53

Verwendete Quellen 55

Links 55

Literatur 56



Einleitung

Das Thema dieser Arbeit ist die multimediale Aufbereitung einer E-Learning Einheit. Das Ziel der Arbeit war, am Ende eine Beispiel Lehreinheit erstellt zu haben, welche die recherchierten Aspekte, wie z.B. Motivation, Ergonomie, unterschiedliche Lernformen und benötigte Tools bestmöglich umsetzt.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, zunächst zu klären, was wir unter einer E-Learning Einheit verstehen, da es für diesen Begriff unzählige Definitionen gibt, die alle graduell etwas anderes aussagen. Wir beschränken uns in unserer Arbeit auf universitäre Kurse, die in einer solchen neuen Form aufbereitet werden sollen, nicht aber Lernprogramme wie es sie schon zu hauf für den Privatanwender gibt. Diese Einschränkung ist insofern wichtig, da wir der Ansicht sind, dass sich ein wissenschaftliches Lernumfeld von anderen Lernbereichen signifikant unterscheiden kann und somit eventuell andere Schwerpunkte gesetzt werden müssten, welche vor allem in der wissenschaftlichen Herangehensweise begründet sind. Es gilt hier in erster Linie, Inhalte effizient zu vermitteln und nicht, den Lernenden zu unterhalten, wie es z.B. bei Lernprogrammen für Kinder der Fall ist.

Aus diesem Grund gingen wir bei unsere Arbeit wir folgt vor: Nachdem wir die ergonomischen Aspekte näher untersucht haben und dabei auch auf Gestaltungsaspekte, klassische Fehler vor allem auch des Webdesigns eingegangen sind, wendeten wir uns der Umsetzung der Lerneinheiten zu. Hierbei untersuchten wir unter anderem die unterschiedlichen Lernstile und Lerntheorien, welcher Grad der Interaktion sich anbietet, da auch hier nicht gilt: viel hilft viel, inwieweit Hypermedia Vorteile bei der Gestaltung derartiger Lehreinheiten bietet und schließlich, wie sich E-Learaning Einheiten in das jeweilige Lernumfeld einbauen lassen. In einem anschließenden Block beleuchteten wir die verschieden Tools, die sich zu Erstellung von Animationen anbieten und auch welche Dateiformate existieren und schließlich stellen wir ein Tool zu Erstellung komplexer Lerneinheiten genauer vor und zwar Macromedia Authorware 6.5, welches uns freundlicherweise von der Firma Macromedia zur Verfügung gestellt wurde.

Diese theoretischen Kenntnisse flossen in die Erstellung einer Beispiel Lehreinheit über das V-Modell ein und auch in die Programmierung dieser Website.

Die Navigation kann innerhalb der Website auf verschiedene Weisen erfolgen:

Einerseits über eine Guided Tour bei der der Überblick, wo man sich gerade befindet jederzeit gewahrt bleibt, über das Menu am Ende jeder Seite, mit dem man bequem vor und zurück blättern kann und schließlich ist es auch möglich nur den Verknüpfungen innerhalb der Texte zu folgen und so das Thema zu explorieren. Als letzte Möglichkeit bietet sich noch der Index an, mit dem man gezielt zu bestimmten Begriffen im Text springen kann.

Ergonomie

Vor allem bei der Erstellung von Webseiten werden sehr viele Fehler gemacht, die grundlegende ergonomische Anforderungen missachten. Die Ersteller wollen oft möglichst ausgefallene und einmalige Seiten erschaffen, vergessen dabei jedoch gewisse Grundregeln, die ein Arbeiten am Computer erst erträglich machen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, sich Gedanken über die Bildschirmaufteilung, die Farbgebung, die Wahl der Schriften und die Verwendung multimedialer Gestaltungselemente zu machen.

Irrtümer des Webdesigns

"Attention Deficit Disorder“ oder "Seuche des Informationszeitalters" – zwei Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Internet immer wieder fallen. Gemeint ist damit, dass sich Internetnutzer nicht lange auf einer Seite aufhalten, sondern sie nur kurz überfliegen. Daher wird immer wieder gefordert, dass man auf keinen Fall lange Texte in eine Webseite integrieren dürfe, da diese niemals gelesen werden. An Erklärungen mangelt es jedoch und bei genauerer Betrachtung wird sehr schnell deutlich, dass es sich hierbei um eine Mär handelt. Tatsächlich ist es so, dass es an den Angeboten liegt, dass sie nur oberflächlich gelesen werden. Findet der Nutzer jedoch für ihn wirklich interessante Informationen, so wird er auch bereit sein, sich länger mit dem Inhalt der Seite auseinanderzusetzen. Auch die Aussage, dass eine Webseite nur selten länger als 3 Minuten besucht wird ist haltlos, hier gilt das gleiche wie beim Umfang der Seite.

Dieses Überfliegen ist nur eine Schutzreaktion gegen die immer weiter ansteigenden Informationsmengen und vor allem auch irrelevanten Inhalte, die dennoch versuchen unsere Aufmerksamkeit zu erhaschen. Aus diesem Grunde werden Informationen zunächst nur flüchtig überflogen und nur wenn sie es wert sind, genauer betrachtet.

Diese zeigt, dass es nicht notwendig ist, Lerninhalte soweit zu unterteilen, dass sie auch unter allen Umständen auf einer Seite dargestellt werden können, ist die Einheit für den Lernenden interessant, so wird er ihr auch folgen, wenn er dafür ab und an scrollen muss.

Schriftarten

Vor allem Anfänger machen bei dem Design einer Website den häufigen Fehler zu viele oder zu ausgefallene Schriftarten zu verwenden. Dies ist jedoch aus verschiedenen Gründen problematisch: mag die Seite auf dem heimischen PC noch akzeptabel aussehen, so wird sich dies ändern, wenn die verwendete Schriftart auf dem Rechner des Anwenders nicht vorhanden ist und der Webbrowser statt dessen eine Standardschrift darstellt. Aufgrund dessen ist es ratsam, nur Schriftarten zu verwenden, die standardmäßig auf allen Systemen verfügbar sind, wie Times New Roman oder Arial. Da Websites relativ selten zum Lesen ausgedruckt werden, bietet es sich zusätzlich an, möglichst serifenlose Schriften wie Arial oder Sans Serif zu verwenden, da diese, auch wenn sie auf einem kleinen Bildschirm nicht in optimaler Größe dargestellt werden, immer noch gut lesbar sind. Soll allerdings eine nicht nur informationslastige Botschaft ausgetauscht werden, sollten wiederum Schriften mit Serifen verwendet werden, da diese keinen allzu technischen und emotionslosen Eindruck vermitteln. Dies zeigt erneut, wie wichtig es ist, sich zunächst Gedanken über die Zielgruppe und die zu vermittelnde Botschaft zu machen, bevor man mit der Implementation einer Lernumgebung beginnt.

Um ein nicht zu unruhiges Schriftbild zu erzeugen, ist es sinnvoll, nicht mehr als 2 Schriftarten oder Ausprägungen zu verwenden, und diese dann auch konsequent in der gesamten Site beizubehalten.

Bildschirmaufteilung

Auch bei der Bildschirmaufteilung sollten einige Punkte beachtet werden: Wie auch bei den anderen ergonomischen Anforderungen, sollte diese in der gesamten Umgebung beibehalten werden, ein Layout, welches sich auf jeder Seite ändert verwirrt den Anwender nur unnötig. Generell hat sich ein Layout für Lernumgebungen etabliert, bei dem der Arbeitsbereich horizontal dreigeteilt ist: zentral der Lern- und Arbeitsbereich, in dem die eigentlichen Inhalte präsentiert werden, oben der Kennzeichnungsbereich, der unter anderem den Titel der Einheit, eine History Funktion oder Footprints und am Fuß der Seite der Steuerungsbereich, in welchem elementare Steuerungselemente untergebracht werden sollen. Dies mag nicht sonderlich revolutionär oder ausgefallen sein, doch auf lange Sicht für den Anwender optimal.

Farbgebung

Wie bei gedruckten Texten wird hier gefordert, dass der Kontrast eines Textes zu seinem Hintergrund möglichst hoch sein sollte, um eine gute und ermüdungsfreie Lesbarkeit zu ermöglichen. Der Text sollte hierbei möglichst dunkel auf hellem Hintergrund erscheinen, nicht umgekehrt, auch wenn dies auf den ersten Blick recht langweilig wirkt. Bunter oder im Extremfall unterschiedlich gefärbter Text sollte auf jeden Fall vermieden werden, da er zu unruhig wirkt. Hervorhebungen müssen, sofern sie tatsächlich notwendig sind, sich auf konventionelle Methoden wie Unterstreichungen oder Fett-Schrift beschränken, und dann, wie gesagt, konsistent beibehalten werden. Eine Individualisierung mag hier verlockend klingen und ist auch technisch sehr leicht mittels anpassbarer Skins machbar, doch sinnvoll ist sie nicht.

Allgemeine Gestaltung

Animationen werden gern von Webdesignern verwendet, um besondere Elemente einer Seite zu kennzeichnen: ein blinkender Button, der auf News hinweist, ein animierter E-Mail Link, ein sich ändernder Hintergrund - die Möglichkeiten sind vielfältig, doch unter Ergonomieaspekten vollkommen fehl am Platz. Animationen zur Verdeutlichung des Lernstoffes sind zulässig und auch sinnvoll, alles andere jedoch, wie Animationen zum Selbstzweck lenken den Lernenden unnötigerweise ab. Um dies zu erklären, muss man sich etwas näher mit der Wahrnehmung unserer Umwelt durch das visuelle System befassen. Grob kann man unser Sehfeld in zwei Bereiche unterteilen, das zentrale System, auf das sich unsere Aufmerksamkeit konzentriert, und das periphere System, das der Wahrnehmung der restlichen Umwelt dient. Während das zentrale System nur einen relativ kleinen Bereich umfasst, genau den, auf den wir uns konzentrieren und aktiv sehen, erfasst das periphere System grob die Umwelt um das zentrale System herum. Diese Erfassung erfolgt bei weitem nicht so detailliert wie im zentralen System, dennoch hat sie mehrere sehr wichtige Funktionen. Einerseits dient sie der Steuerung der Blickbewegungen und der Grobauswahl dessen, was es wert ist, aktiv erfasst zu werden, andererseits hat eine wichtige Warnfunktion, die noch aus früheren Entwicklungsstufen erhalten ist. Eben diese Warnfunktion interpretiert Bewegungen, die sich nicht im zentralen Bereich abspielen, als potentielle Bedrohung und versetzt das Gehirn in eine Stresssituation.



Visuelle Systeme

 

 

 

Zentrales System

Peripheres System

Lokalisation

Fixationspunkt

Äußeres Gesichtsfeld

Absolute Lichtempfindlichkeit

Gering

Hoch

Farbempfindlichkeit

Hoch

Gering

Sehschärfe (räumliche Auflösung)

Hoch

Gering

Bewegungsempfindlichkeit (zeitliche Auflösung)

Gering

Hoch

Spezialisiert für

Detailwahrnehmung

Bewegung, Veränderung

Funktion

Inhaltliche Analyse des Gesehenen

„Alarmreflex“, Steuern der Blickrichtung

 



Zentrales und peripheres System

Auch wenn klar ist, dass eigentlich keine Gefahr droht, bleibt dieser Reflex erhalten und lenkt das Gehirn ab. Daher sollten Animationen tatsächlich nur eingesetzt werden, wenn sie dem besseren Verständnis des Lehrstoffes dienen, nicht aber, um auf vermeintlich wichtige Links hinzuweisen.

Werden sie dennoch eingebaut, so sollten sie nicht vollkommen selbständig ablaufen, sondern durch den Benutzer gesteuert werden können, so dass dieser die Geschwindigkeit selbst beeinflussen kann.




Dostları ilə paylaş:
  1   2   3   4   5   6   7   8


Verilənlər bazası müəlliflik hüququ ilə müdafiə olunur ©muhaz.org 2017
rəhbərliyinə müraciət

    Ana səhifə