Einleitung



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SWiSHzone.com’s SwiSH



Oberfläche von SWiSH

Die Firma SWiSHzone.com existiert sei 1999 und kann bereits über 100’000 verkaufte Programme vorweisen. SWiSH ist ein Programm, das genauso wie Flash, Dateien im SWF Format schreiben kann. Mit der neusten Version SWiSH 2.0 avancierte das Produkt, das ursprünglich zur Animation von Texten entwickelt wurde, zu einem echten Konkurrenten von Macromedias Flash. Da, wie im Vergleich von SWF und SVG erwähnt, im Shockwave Format jeder Buchstabe ein einzelnes Grafikobjekt darstellt und somit Animationseffekte wie drehende Buchstaben oder Explosionseffekte relativ umständlich zu generieren sind, erstellte SWiShzone.com ein Programm, das diese Animationen automatisiert und mit einigen wenigen Klicks realisiert.

Für Textanimationen ist SWiSH somit zur ersten Wahl geworden und gar eingefleischte Flash Benutzer verwenden es, um Textanimationen zu machen und diese anschliessend in Flash zu importieren. Mit der Version 2.0 kann SWiSH aber bereits viel mehr als Textanimationen machen. Für einen Überblick über die Funktionalität verwende man Tabelle 3. Nun stellt sich die Frage, wann denn überhaupt noch der Einsatz des ca. 790 Dollar teuren Flash gegenüber des 50 Dollar kostenden SWiSH sinnvoll oder gar zwingend ist. Obwohl SWiSH schon sehr vieles kann, so ist es doch noch ziemlich eingeschränkt, was z.B. die Erstellung von Bild für Bild Animationen angeht. Ausserdem läuft es nicht so stabil wie Flash und unterstützt nicht die fortgeschrittenen Animationstechniken wie Formveränderungen und Audio Editierfunktionen. Der grösste Mangel ist aber das Fehlen umfangreicher ActionScript Programmierbarkeit. Es werden wohl einige spezielle Kommandos unterstützt, jedoch reichen diese niemals aus, um komplexere Anwendungen oder Websites zu erstellen.

Untersuchungskriterien SWiSH

 

 

Einarbeitungszeit

SWiSH ist äusserst einsteigerfreundlich und bietet Tutorials für verschiedenste Erfahrungsgrade an. Spätestens nach einer halben Stunde hat man seine erste Animation erstellt, und der Drang nach tieferem Verständnis wird durch die ansprechenden Tutorials geradezu hervorgerufen. Nach ein paar Tagen intensiver Beschäftigung und dem Durcharbeiten der unzähligen eingebauten und auf dem Web vorhandenen Tutorials, ist man mit den meisten Funktionen vertraut und kann Animationen, Navigationsmenus sowie einfachere Webseiten gezielt umsetzen.

Ausbaubarkeit

Durch das relativ klar spezifizierte Einsatzgebiet der Textanimationen, Navigation und einfachen Webseiten, ist auch die Ausbaubarkeit nicht sehr gross, da Benutzer, die mehr als das von SWiSH gebotene benötigen, sowieso auf ein Produkt wie Flash oder auf ein Authoringsystem zurückgreifen.

Animation

Die Qualität der Animationen ist analog zu denen mit Flash, wo kleine Dateien und gute Auflösungen für sich sprechen. Bezüglich gestalterischen Freiheiten muss man sich bewusst sein, dass die meisten ActionScript Kommandos nicht unterstützt werden, sowie einige Grafikeffekte, wie z.B. Formveränderungen, nicht verfügbar sind. Die Veröffentlichung für das Internet ist auch ähnlich einfach wie in Flash zu bewerkstelligen und liefert die kompakten SWF Dateien. Zusätzlich gibt es noch eine Veröffentlichungsmöglichkeit als AVI Datei, was natürlich nur bei reinen Animationen Sinn macht, da alle Interaktionsmöglichkeiten wegfallen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass mit Flash erzeugte SWF Dateien nicht importiert werden können, das Umgekehrte aber möglich ist.

Interaktion

Die Interaktionsfähigkeiten sind wegen dem Fehlen der meisten ActionScript Kommandos eingeschränkt. Schaltflächen lassen sich aber genauso frei gestalten wie in Flash. Elemente wie Checkboxen, Radiobuttons oder die Möglichkeit, direkt in SWiSH eine Textanalyse zu programmieren, sind nicht vorhanden. Für eine private Webseite reicht dies allemal aus, aber für eine Animation, die in eine e-Learning Umgebung eingebaut werden soll, sind die Interaktionsmöglichkeiten und deren Auswertung wohl zu eingeschränkt.

Dynamik

Das dynamische Laden von Texten aus Textdateien ist hier leider nicht möglich, so dass ein Update von Inhalten ohne die direkte Editierung der SWF Datei nicht möglich ist.

PowerPoint



Oberfläche von PowerPoint XP (2002)

Dies ist eine sehr verbreitete Software, welche zum Microsoft Office Paket gehört. Wichtig ist, dass in diesen Betrachtungen nur die Version 2002, welche in Office XP enthalten ist, einbezogen wird, da erst mit dieser Version PowerPoint in die Sparte der Animationssoftware vorgestossen ist, welche hier untersucht wird. Damit ist gemeint, dass PowerPoint erst seit der Version 2002 Animationen, wie das gleichzeitige Verschieben von Objekten entlang benutzerdefinierten Pfaden, ermöglicht. Diese realisiert ebenfalls erstmals eine akzeptable Integration in eine Webseite.

Klargestellt sei auch, dass PowerPoint Präsentationen nur auf Windowssystemen ohne Probleme angesehen werden können. Für Macintosh existiert auch ein Office Paket und ein Viewer. Die Betrachtung von unter Windows erstellten Präsentationen ist trotzdem nur mit Abstrichen möglich. Die Optionen für eine Präsentation auf dem Internet sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Powerpoint: Möglichkeiten zur Webveröffentlichung

3 Möglichkeiten

 

Veröffentlichung als HTML Projekt

  • Verlust oder Fehler diverser eingebundener Medien beim Export.

  • Animationen, die nicht mit Javascript simuliert werden können, werden nicht umgesetzt.
    Qualität der erzeugten Bilddateien nicht immer überzeugend.

  • Erstellt unnötig grosses HTML Projekt durch nicht Ausnützen des Masterfolien Konzeptes.

  • Plattformunabhängig

  • Nur als HTML Objekt in eine andere HTML Seite einbindbar.

Veröffentlichung als Pack&Go (.ppz)

  • Benötigt Animation Runtime Add-in [11] für PowerPoint 2002 (3.7MB).

  • Animationen und Medien bleiben erhalten.

  • Läuft nur auf Windowssystemen.

  • Kleine Dateigrösse

Normale PowerPoint Präsentation aufs Internet stellen.

  • Animationen und Medien bleiben erhalten, benötigt hierzu aber dieselbe PowerPoint Version (oder höher).

  • Gratis Viewer [10] ist vorhanden, ActiveX Elemente in der Präsentation oder Animationen aus der Version 2002 werden z.T. nicht angezeigt.

  • Darstellung nur im ganzen Browserfenster

Der Powerpoint Viewer

Gemäss Microsoft [12] sind folgende Möglichkeiten aus PowerPoint 2000 und 2002 nicht unterstützt

  • Picture bullets

  • Animierte Gifs

  • Automatische Nummerierung

  • Microsoft Visual Basic® for Applications (VBA) Controls

  • ActiveX® Controls

Rückblick auf vordere Versionen

Bei der Integration einer Präsentation in eine Webseite gab es vor der Version 2002 ein ziemliches Durcheinander von Möglichkeiten. Für die Version 95 & 97 gab es z.B. die Option, die Präsentation als Pack&Go abzuspeichern (.ppz Endung) und diese anschliessend im Browser abzuspielen, falls der Benutzer einen Computer mit Windowssystem und den Animation Player 97[10] besass (868kB grosse ActiveX Control). Andererseits konnte man mit der Version 97 und 2000 die Präsentation als Webseite abspeichern, wo allerdings verschiedene Elemente verloren gingen. So z.B. wurde ein eingebundenes Word Dokument in ein Bild umgewandelt, welche von sehr fragwürdiger Qualität waren, und das Konzept der Masterfolie wurde auch nicht weiterverfolgt. Dies führte zu unnötig langen Downloadzeiten, da für jede Folie das Bild der Masterfolie nochmals einzeln abgespeichert wurde. Hat man also 20 Folien und ein Hintergrundbild auf der Masterfolie im Original, resultierten 20 Hintergrundbilder für die 20 Seiten der Web Präsentation!



Untersuchungskriterien PowerPoint

 

 

Einarbeitungszeit

Der Funktionsumfang von PowerPoint ist noch recht übersichtlich, wenn man von diversen Erweiterungsmöglichkeiten, z.B. zur Verarbeitung und Synchronisierung von Videos, absieht und kann deshalb relativ schnell erlernt werden. Der Einstieg wird hier aber durch die rudimentären offline Lernprogrammen, sogenannten Tutorials, nicht gerade erleichtert, und der vorhandene Link zu Onlinetutorials mit eingelegter Office CD ist je nach Internetanbindung auch nicht jedermanns Sache.

Ausbaubarkeit

PowerPoint ist durch Add-ins von Microsoft ausbaubar, welche z.B. das Einspielen von Videos und deren Synchronisation erleichtert. Diese Add-ins sind aber erst seit der Version 2002/XP zahlreicher geworden, der Funktionsumfang der vorderen Versionen ist kaum erweiterbar. Zusätzlich kann man noch selbst mit Hilfe von Visual Basic® for Applications (VBA) oder ActiveX® Kontrollen programmieren. Diese sind aber nur sinnvoll, falls die Zielgruppe mit Windows und entweder PowerPoint2002 oder der Animation Player Runtime [11] ausgestattet ist.

Animation

Das Erstellen einfacher Animation wie Translationen von Objekten, Ein- und Ausblendungen, sowie das Hinzufügen von Ton, dauert in PowerPoint nur wenige Minuten. Auch die Animation von Objekten entlang von benutzerdefinierten Pfaden ist möglich und benutzerfreundlich, genauso wie diverse andere Animationsmöglichkeiten. Man muss aber klar sagen, dass Fortgeschrittene Animationstechniken wie Formveränderungen der Objekthülle, abgesehen von Skalierung und Rotation, nicht möglich sind. Auch Farbveränderungen der Füllung sind ohne Tricks, wie das kontinuierliche Ersetzen des Objekts durch ein jeweils leicht andersfarbiges, nicht möglich. In Sachen Einbindung hat PowerPoint schon etwas mehr zu bieten und eigentlich allen anderen Programmen viel voraus. Doch liegt der Grund der strengen Limitierung der importierbaren Formate natürlich in der plattformübergreifenden Überlegungen der anderen Hersteller. So ist es zu erklären, das PowerPoint Präsentationen selten ohne Fehler oder gar nicht auf anderen Plattformen betrachtet werden können. Am Besten geht dies noch auf der Macintosh Plattform, da für diese auch ein Microsoft Office vertrieben wird. Es gibt allerdings nur einen Viewer für Macintosh[13], eine Animation Player Runtime existiert nicht. Dies gründet vor allem darauf, dass aus den meisten Windows Programmen Objekte mittels OLE importiert werden können, und die anderen Plattformen diese Objektschnittstelle nicht kennen. Mit der Unterstützung von ActiveX stehen weitere Möglichkeiten offen, Video, Ton, Formeln oder Dokumente anderer Applikationen zu nutzen. Auch diese Fremdobjekte sind plattformabhängig in Präsentationen eingebunden und können nur noch auf Windows Systemen betrachtet werden, da nur dort die Schnittstelle die Objektabhängigkeiten erkennt. Ein Beispiel hierfür wäre der auf ActiveX basierende Player für SWF Dateien, mit dessen Hilfe PowerPoint in Präsentationen integrierte SWF Animationen abspielt.
Bezüglich der Gestaltungsmöglichkeiten ist zu sagen, dass PowerPoint weder über eine gute integrierte Bildbearbeitung noch über ein Layerkonzept wie in Macromedia Flash verfügt, welche die Trennung von verschiedenen Animationsebenen enorm erleichtern. Die Vektorgrafik-Fähigkeiten verweilen auch auf dem Niveau eines Microsoft Words und lassen das bequeme Erstellen von Freihandskizzen vermissen. Der Einsatz von Farbänderungen oder dynamischen Aktionen, wie das Laden von Texten oder Bilder aus Dateien zu Laufzeit, ist nicht möglich. Die Links zu den dargestellten Inhalten müssen schon vor dem Programmstart angegeben und nicht dynamisch generiert werden. Eine zeitliche Verschachtelung von verschiedenen Aktionen während einer Animation ist auch kaum zu bewerkstelligen, da keine Zeitlinie, wie z.B. in Macromedia Flash, existiert, sondern Ereigniszeiten immer absolut eingegeben werden müssen. Mit der Version 2002 hat Microsoft aber klar einen Schritt Richtung Internet und Animationssoftware gemacht. Sollte dieser Ansatz weiter ausgebaut und konsequent verfolg werden, könnte PowerPoint durchaus noch weiter in dieser Liga aufsteigen. Wie Microsoft das Problem der Plattformabhängigkeit zu lösen beabsichtigt oder es überhaupt lösen will, sei hier in Frage gestellt.

Interaktion

Die Interaktivität beschränkt sich auf das Anklicken oder „Überfahren“ verschiedener Schaltflächen. Alles andere müsste durch Integration von OLE oder ActiveX Objekte oder mittels VBA (Visual Basic for Applications) realisiert werden, was aber wie bereits unter Animationen erwähnt, wegen Downloadzeit-Überlegungen kaum in Frage kommt.

Dynamik

Das Einbinden von Daten aus fremden Datenformate ist dank OLE zwar für viele Datentypen möglich, diese werden dann aber bei einer Webveröffentlichung mit der eingebauten Funktion, je nach Typ, nur in ein Bildschirmfoto umgewandelt. Ressourcen, bei denen zur Laufzeit berechnet wird, welche nun geladen werden sollen, ist nur wieder mit Plattformbeschränkung möglich mangels Vorhandensein einer Skriptsprache in PowerPoint, die nicht an Windows gebunden wäre. Bei einer Umwandlung wie der Webveröffentlichung werden VBA- und Makrosprache-Funktionalitäten nicht mit übernommen. Falls man die PowerPoint Präsentation als .ppz Datei aufs Web stellt, müssen alle externen Quellen mit in die Datei gepackt werden, sind also anschliessend nicht mehr von aussen editierbar. Wird die Datei als .ppt Datei ins Netz gestellt, dann ist eine Einbettung in eine Webseite nicht möglich und die Verweise auf die importierten und verlinkten Dateien bei der Erstellung müssen bei einem Transfer auf den Webserver von Hand angepasst werden.

Fazit

PowerPoint ist primär eine Präsentationssoftware, die einige praktische Webfunktionen für den privaten Anwender beinhaltet, die für diese Zielgruppe durchaus ihre Berechtigung hat. Sobald aber der Bedarf nach einer dynamischen Anpassung oder erhöhter Komplexität der Animationen oder der Interaktivität entsteht, sollte je nach Umfang ein Blick auf Macromedias Flash, auf SWiSHzones SWiSH oder auf professionelle Authoring Tools geworfen werden.



Vergleichstabelle

 

 

 

Microsoft PowerPoint2002

Macromedia FlashMX

SwiSHzone

Animation

 

 

Entlang benutzerdefinierten Pfaden

Ja

Ja

Ja

Hüllenform animieren

Nein

Ja

Nein

Objektfärbung

Nein

Ja

Ja

Animation von Text einfach realisierbar

Nein

Nein

Ja

Layerkonzept

Nein

Ja

Ja

Verwendung im Internet

 

 

Benötigt Plugin zur Darstellung im Browserfenster

Ja. Plugin=4,2 MB

Ja. Plugin/Viewer=800KB

Ja, dasselbe wie FlashMX

Plugin vorhanden für Windows/Mac/Linux

Ja/Nein/Nein

Ja/Ja/Ja

Ja/Ja/Ja

Viewer zur browserunabhängigen Betrachtung

Ja. Viewer=2,8 MB

Ja. Beim Plugin enthalten

Ja. Beim Plugin enthalten

Viewer vorhanden für Windows/Mac/Linux

Ja/Ja/Nein

Ja/Ja/Ja

Ja/Ja/Ja

Abspeichern als HTML Projekt

Ja, eingeschränkte Funktionalität ohne Animation Player Plugin

Nein, nur als SWF

Nein, nur als SWF

Dateigrösse (.ppz/.swf)

Relativ klein (.ppz)

Klein (.swf)

Klein (.swf)

Dateigrösse (HTML)

Gross

---

---

Dynamik

 

 

Import von Objekten aus diversen Windowsanwendungen wie Word, Excel, Visio...

Ja, allerdings ist deren Betrachtung mit dem PowerPoint Viewer eingeschränkt und nur unter Windows möglich

Nein

Nein

Dynamisches Einbinden von Texten aus Textdateien

Ja

Ja

Nein

Durchführung von Berechnungen zum Laden dynamischer Ressourcen (Pfadwahl)

Nein

Ja

Nein

Quicktime Movie Import

Ja

Ja

Nein

Beispiele

Hier kann anhand einer aus den gleichen Elementen zusammengesetzten Animation mit interaktiven Schaltflächen die Geschwindigkeit und das Aussehen der einmal in PowerPoint und einmal in Flash erstellten Variante selber verglichen werden.



Beispiele

 

 

 

 

 

PowerPoint

HTML Veröffentlichung

  • Grösse: 405KB

  • Plattformen: Win, Mac, Linux

PPvsFlash.htm

Pack&Go

  • Benötigt Animation Player Add-in

  • Grösse: 66,4KB

  • Plattformen: Win

Präsentation (.ppt)

  • Benötigt Viewer

  • Grösse: 109 KB

  • Plattformen: Win, Mac

PPvsFlash.ppt

FlashMX

Flash Movie

  • Grösse: 44,2KB

  • Plattformen: Win, Mac, Linux

PPvsFlash.swf







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