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Meinung der Wissenschaftler



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23Meinung der Wissenschaftler

Weibliche Geschlechtshormone machen Frauen attraktiv

Frauen mit hohen Werten weiblicher Sexualhormone wirken femininer, gesünder und attraktiver. Das haben britische Wissenschaftler in Tests mit Männern und Frauen gezeigt. Benutzt eine Frau jedoch Make-Up, so hat der Hormonspiegel keinen messbaren Einfluss mehr auf ihre Attraktivität.


Die Forscher hatten für ihre Tests die Gesichter von 56 jungen Frauen fotografiert und deren Werte der Sexualhormone Progesteron und Östrogen bestimmt. 15 Frauen und 14 Männer hatten anhand der Bilder zu beurteilen, wie attraktiv, gesund und feminin die Frauen wirkten. Hierbei erreichten die Frauen mit hohen Östrogenspiegeln deutlich bessere Bewertungen – unabhängig davon, ob sie von Männern oder Frauen beurteilt wurden. Der Wert des Hormons Progesteron hatten hingegen nur einen geringen Einfluss.

Bei den Frauen, die beim Fotoshooting ein Make-Up aufgetragen hatten, konnten die Forscher jedoch keinen Zusammenhang zwischen dem Hormonspiegel und der Attraktivität und Gesundheit beobachten. Das Erscheinungsbild der Haut wirke sich wohl besonders stark auf die Einschätzung der Attraktivität und Gesundheit aus, erklären die Wissenschafter.

Für einen weiteren Test setzten die Forscher aus den Bildern der zehn Frauen mit den höchsten Hormonspiegeln und den zehn mit den niedrigsten Werten jeweils ein Foto zusammen, das also eine Art Mittelwert dieser Gesichter bildete. Obwohl beide Bilder sich auf den ersten Blick sehr ähneln, wirkte das aus den Frauengesichtern mit den hohen Hormonspiegeln zusammengesetzte Bild auf die Probanden deutlich attraktiver als das andere Bild. Der Mensch habe in seiner Evolutionsgeschichte offenbar gelernt, schon mit einem Blick ins Gesicht auf den hormonellen Zustand einer Frau und damit auf ihre mögliche Reproduktionsfähigkeit zu schließen, erklären die Wissenschaftler ihre Ergebnisse.

Law Smith (St. Andrew University) et al.: Proceedings of the Royal Society B, Online-Vorabveröffentlichung, doi 10.1098/rspb.2005.3296.

ddp/wissenschaft.de – Ulrich Dewald Attr. 044

10.06.2005 - Psychologie


Wie die Gesichtszüge den politischen Erfolg beeinflussen

Menschen mit eher kindlichen Gesichtszügen wirken weniger kompetent als Menschen mit reiferen Gesichtern. Das kann beispielsweise in der Politik den Erfolg eines Kandidaten maßgeblich beeinflussen, hat ein amerikanisches Forscherteam gezeigt: Die auf diesen ersten Blick kompetenteren Politiker hatten auch bei einem Großteil der vergangenen Wahlen zum amerikanischen Senat die Nase vorn. Je kindlicher die Gesichter der Kandidaten dagegen wirkten, desto weniger Stimmen bekamen sie.


Es gibt zwei Mechanismen, die zur Entscheidungsfindung bei politischen Wahlen beitragen, schreiben die Forscher: Zuerst entsteht ein automatischer, nicht von Denkprozessen beeinflusster Eindruck des Kandidaten, der hauptsächlich von äußerlichen Faktoren wie beispielsweise den Gesichtszügen geprägt wird. Erst danach fließen in einem zweiten Schritt auch inhaltliche und parteipolitische Faktoren in den Entwurf ein und modifizieren das zuvor entstandene Bild.

Der erste, rein äußerliche Eindruck trägt dabei offenbar wesentlich mehr zur tatsächlichen Wahlentscheidung bei als bisher angenommen, zeigt die Studie der Wissenschaftler. Die Forscher hatten insgesamt 843 Studenten gebeten, auf Fotos von knapp 100 Kandidatenpaaren denjenigen eines Paares herauszusuchen, den sie für kompetenter hielten. Die verwendeten Bilder zeigten jeweils einen Gewinner und einen Unterlegenen aus Wahlen der vergangenen vier Jahre. Das Ergebnis: Rund 70 Prozent der Kandidaten, die von den Probanden als kompetenter eingestuft worden waren, hatten tatsächlich ihre Wahl gewonnen. Das änderte sich auch nicht, wenn die Probanden lediglich eine einzige Sekunde Zeit für ihre Beurteilung hatten.

Die Entscheidung der Tester hing dabei tatsächlich nur davon ab, wie kompetent der Kandidat erschien – und nicht davon, wie attraktiv, Vertrauen erweckend oder sympathisch er wirkte, zeigte eine weitere Untersuchung. Diese ausgestrahlte Kompetenz hängt nach Ansicht der Psychologin Leslie Zebrowitz von der Brandeis-Universität in Waltham davon ab, wieviel Kindliches in den Gesichtszügen der Kandidaten zu finden ist. Ein rundes "Baby-Face" mit großen Augen, einer kleinen Nase, einer hohen Stirn und kleinem Kinn strahlt demnach eher Naivität, Unterwürfigkeit und Schwäche aus. Reifere Gesichtszüge dagegen werden eher mit Durchsetzungsfähigkeit und Kompetenz assoziiert, schreibt Zebrowitz in einem begleitenden Kommentar.

Alexander Todorov et al. (Princeton-Universität): Science, Bd. 308, S. 1623

Leslie Zebrowitz, Joann Montepare: Science, Bd. 308

ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel Attr. 045

14.04.2005 - Psychologie

Niedliche Kinder haben die besseren Karten

Forscher: Attraktiver Nachwuchs bekommt von den Eltern mehr Aufmerksamkeit

Einem attraktiven Kind schenken die Eltern eher Aufmerksamkeit als weniger hübschem Nachwuchs und passen auch mehr auf es auf. Das wollen kanadische Bevölkerungsforscher in Supermärkten beobachtet haben.


Eigentlich untersuchten die Wissenschaftler die Sicherheit von Einkaufswagen und bespitzelten dazu Eltern und ihre 2- bis 5-jährigen Kinder in 14 Supermärkten. Sie notierten dabei zum Beispiel, wie oft die Kinder mehr als drei Meter von den Eltern weglaufen konnten oder ob der Nachwuchs gleich im Einkaufswagensitz platziert wurde. Außerdem schätzten sie auf einer Skala von eins bis zehn die Attraktivität der Kleinen ein.

Die Eltern setzten die am wenigsten attraktiven Kinder nur in 1,2 Prozent der insgesamt 426 beobachteten Fälle in den Sitz im Wagen. Dagegen wurde einem möglichen Wegrennen der hübschesten Kinder in 13,3 Prozent der Fälle gleich durch dieses Mittel vorgebeugt. Auch konnten sich die weniger hübschen deutlich häufiger und weiter ungestraft von den Eltern entfernen, fiel den Wissenschaftlern bei der Auswertung ihrer Daten auf.

Dieses Verhalten erklärt Studienleiter Andrew Harrell als eine instinktive Reaktion. Demnach verschwenden Eltern unbewusst mehr Aufmerksamkeit auf attraktiven Nachwuchs. "Die meisten Eltern werden auf unsere Ergebnisse schockiert und bestürzt reagieren", sagte Harrell. "Sie werden sagen, dass sie alle ihre Kinder lieben und keines aufgrund von Äußerlichkeiten benachteiligen – der Punkt unserer Studie ist allerdings, dass sie es doch machen."

Andrew Harrell (Universität von Alberta, Edmonton): Beitrag auf einer Wissenschaftstagung, Edmonton

ddp/wissenschaft.de – Cornelia Dick-Pfaff Attraktivität Attr. 046

16.03.2005 - Psychologie



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