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Warum Frauen auf dunkle Männerstimmen fliegen



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Warum Frauen auf dunkle Männerstimmen fliegen

Psychologin: Tiefere Stimmlage deutet auf mehr männliche Hormone hin

Frauen bevorzugen tiefe Männerstimmen: Sie empfinden sie als attraktiv, männlich, dominant, durchsetzungsfähig, souverän, zuverlässig und sexuell anziehend, hat eine britische Psychologin beobachtet. Die dunkle Stimme signalisiert der Frau, dass der Mann gute hormonelle und genetische Qualitäten besitzt und sich außerdem unter Rivalen gut behaupten kann. Über die Studie von Sarah Evans berichtet die Northumbria University
in Newcastle upon Tyne.


In der Tierwelt verwenden viele Männchen Rufe, um Weibchen anzulocken und die Konkurrenz einzuschüchtern. Evans untersucht in ihren Forschungen, ob die Stimme auch beim Menschen eine wichtige und bislang unterschätzte Rolle bei der Partnerwahl spielt. Die Attraktivität der Stimme scheint tatsächlich unmittelbar die der äußeren Erscheinung widerzuspiegeln, ergaben erste Studien. Wenn Beobachterinnen beispielsweise Stimmen und Fotos unabhängig voneinander einschätzen sollten, empfanden sie meist die Stimmen als anziehend, deren Besitzer sie ebenfalls als attraktiv bewerteten.

Eine Erklärung dafür könnte das männliche Testosteron liefern, so die Forscherin: Die dunklere Tonlage hängt mit der tieferen Lage des Kehlkopfes zusammen, die von der Testosteronmenge beeinflusst wird. Das Hormon nimmt jedoch auch Einfluss auf bestimmte Gesichtszüge, die viele Frauen als schön empfinden, wie zum Beispiel ein kantiger Kiefer. Auch Männer schätzen tiefe männliche Stimmen mehr als höhere, fand die Psychologin zudem heraus. Sie bewerten sie als dominanter, maskuliner und selbstsicherer.

ddp/wissenschaft.de – Cornelia Dick-Pfaff Attr. 047

16.02.2005 - Gesundheit


Schwangerschaft macht wählerisch

Krank aussehende Gesichter werden von Schwangeren als deutlich unattraktiver empfunden als von anderen Frauen

Schwangere haben einen empfindlicheren Blick für kränklich wirkende Gesichter als Frauen, die kein Kind erwarten. Das haben schottische Forscher bei Studien mit mehr als tausend Probandinnen beobachtet. Die Abneigung könnte ein natürlicher Schutzmechanismus sein, kranken Menschen während der Schwangerschaft aus dem Weg zu gehen, vermuten Ben Jones von der Universität in Aberdeen und seine Kollegen. Ihre Studie schildern die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1098/rspb.2004.2942).


Jones und seine Kollegen führten eine Reihe von Tests durch, in denen sie untersuchten, wie attraktiv Frauen Gesichter bewerten. Dabei manipulierten die Forscher die präsentierten Bilder mithilfe eines Computerprogramms teilweise so, dass die Personen einen kranken Eindruck machten – zum Beispiel durch Blässe. Schwangere bewerteten dabei kränklich aussehende Gesichter als deutlich unattraktiver als nicht schwangere Frauen. Ebenso erwiesen sich auch Frauen, die sich im fruchtbaren Abschnitt ihres Menstruationszyklus befanden, als besonders empfindlich für kränkliches Aussehen. Gleiches galt für Frauen, die mit der Pille verhüten.

Das legt nahe, dass die Abwehrreaktion auf hormonelle Ursachen zurückzuführen ist. Der Schutzmechanismus soll das Risiko minimieren, dass sich eine Frau beim Umgang mit anderen mit einer Krankheit ansteckt, die dem Ungeborenen schaden könnte, vermuten die Forscher. Das gleiche die in dieser Zeit geschwächte Immunabwehr aus.

ddp/wissenschaft.de – Cornelia Dick-Pfaff Schwangerschaft Attr. 048
03.01.2005 - Psychologie

Attraktive Blicke

Augenbewegungen verraten Aufmerksamkeit und sind wichtig für soziale Kontakte

Wer bei einer Begegnung mit einem anderen Menschen zunächst seinen Blick durch den Raum schweifen lässt und die Augen dann auf sein Gegenüber richtet, wirkt besonders attraktiv und sympathisch. Das haben amerikanische Psychologen in Tests mit 68 Studenten nachgewiesen. Wie stark das Urteil des Gegenübers dabei von der Blickrichtung beeinflusst wird, hängt von der Beziehung zwischen den beteiligten Personen ab. Das berichten Malia Mason und ihre Kollegen vom Dartmouth-College in Hanover (USA) in der Fachzeitschrift Psychological Science (Ausgabe vom März 2005).


Die Psychologen zeigten den Teilnehmern auf einem Bildschirm die Gesichter von Frauen mit neutralen Gesichtsausdrücken. Diese Bilder waren so verändert, dass die Augen entweder zuerst zur Seite gewandt waren und sich nach einer gewissen Zeit auf den Betrachter richteten oder umgekehrt. Anschließend baten die Forscher die Probanden zu beurteilen, wie sympathisch und wie attraktiv sie die Frauen fanden.

Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Teilnehmer bewerteten die dargestellten Frauen als sympathischer, wenn diese ihnen scheinbar den Blick zuwandten, ergab die Auswertung. Bei der Beurteilung der Attraktivität gab es jedoch Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Während die männlichen Probanden dabei die gleiche Bevorzugung zeigten wie vorher, beeinflusste die Blickrichtung das Urteil der Frauen nicht.

Ein schweifender Blick, der plötzlich auf jemandem haften bleibt, zeigt eine erhöhte Aufmerksamkeit dem Beobachteten gegenüber an, schreiben die Forscher. In einigen Fällen – wie beim Knüpfen von Freundschaften oder bei einer möglichen Partnersuche – ist diese Aufmerksamkeit ein wichtiges Signal. Das korrekte Entschlüsseln und Umsetzen solcher Signale sei daher für das tägliche Zusammenleben und das Bilden sozialer Beziehungen unverzichtbar. Die Wissenschaftler wollen nun untersuchen, ob auch andere Empfindungen wie Abneigung oder Wut von der Blickrichtung beeinflusst werden.

ddp/bdw – Ilka Lehnen-Beyel Attraktivität Attr. 049

20.01.2005 - Natur

Warum Mücken nur manche Menschen stechen

Britische Wissenschaftler haben entdeckt, warum einige Menschen von Stechmücken umlagert werden und andere völlig unbehelligt bleiben: Die für die Insekten unattraktiven Menschen sondern Duftstoffe ab, die sie für die Plagegeister praktisch unsichtbar machen. Die Forscher um James Logan und John Pickett von Rothamsted-Forschungsinstitut im britischen Harpenden haben bereits mehrere dieser Abwehrstoffe identifiziert und wollen nun ein natürliches Insektenschutzmittel daraus entwickeln. Das berichtet das Magazin Business des britischen Forschungsverbands für Biotechnologie und Biowissenschaften (Januar-Ausgabe).


Den Wissenschaftlern war bereits früher aufgefallen, dass in Rinderherden bei Anwesenheit bestimmter Tiere die Anzahl der Fliegen geringer ist als ohne diese Schlüsseltiere. Diese Rinder setzen andere Chemikalienmischungen frei als ihre Artgenossen, zeigte eine genauere Untersuchung. Während die von den Fliegen umschwärmten Tiere lediglich drei anziehende Duftstoffe produzierten, fanden die Forscher bei den uninteressanten Rindern zusätzlich drei Substanzen, die die Fliegen abwehrten. Ihre Schlussfolgerung: Die Abwehrstoffe maskieren die Lockstoffe, so dass diese von den Insekten nicht mehr wahrgenommen werden.

Ein ähnliches Prinzip scheint auch beim Menschen zu gelten, zeigt die neuere Studie. Dabei setzten die Wissenschaftler Stechmücken der Art Aedes aegypti, die unter anderem Gelbfieber übertragen können, in eine Y-förmige Röhre. Durch den einen Kanal ließen sie den Körpergerüche von Freiwilligen strömen, die sie mithilfe von Kunststoffschlafsäcken gesammelt hatten. Der andere Kanal enthielt einen neutralen Kontrollgeruch. Die Geruchsmischungen, die die Mücken am stärksten anzogen und abstießen, wurden anschließend in ihre Bestandteile zerlegt und getestet, welche davon eine Reaktion bei den Insekten hervorrief.

Dabei entdeckten sie, dass für Insekten attraktive und nicht so attraktive Menschen tatsächlich unterschiedliche Mischungen von Geruchststoffen produzieren. Einige dieser Wirkstoffe konnten die Forscher bereits isolieren. Welche das sind, wollen sie aus patentrechtlichen Gründen jedoch nicht verraten, da sie aus der Mischung ein für Menschen geruchsloses, natürliches Insektenschutzmittel entwickeln wollen.

ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel Attr. 050


06.12.2004 - Psychologie

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