Programmwoche 48 vom 21. 11. 09 bis 27. 11. 09

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Programmwoche 48




vom 21.11.09 bis 27.11.09




Bild- und Textredaktion / Abt. Multimedia

Koordination

· Peter Schwarzer

Tel: ++ 33 / 3 88 14 21 49

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E-Mail: peter.schwarzer@arte.tv







Textredaktion

· Silke Greulich

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E-Mail: silke.greulich@arte.tv




Bildredaktion

· Kristin Bartholmeß / Carine Haggiag

Tel: ++ 33 / 3 88 14 22 25 / 21 37

Fax: ++ 33 / 3 88 14 21 50
E-Mail: bildredaktion@arte.tv


www.arte.tv / Programmrubrik

· Regine Verheecke

Tel: ++ 33 / 3 88 14 24 34

Fax: ++ 33 / 3 88 14 21 50

E-Mail: regine.verheecke@arte.tv



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Pressestelle: presse@arte.tv

Samstag, 21.11.2009
05:00 Flüchtlinge vor einer strahlenden Welt Stereo 16:9 59 Min.

[05:00] Dokumentarfilm, Wiederholung vom 15.11.



Dieses Programm wurde in HD produziert.
06:00 ARTE Reportage 16:9 43 Min.

[06:00] Reportage, Wiederholung vom 14.11.


06:45 Roland Emmerich - Mein Leben 16:9 43 Min.

[06:45] Dokumentation, Wiederholung vom 14.11.



Dieses Programm wurde in HD produziert.
07:30 Zapping International Stereo 16:9 26 Min.

[07:30] Das Fernsehen der Afghanen

Magazin, Wiederholung vom 14.11.
08:00 Hallo Spencer 28 Min.

[08:00] Kasi fällt ins Sommerloch

Fernsehserie, Wiederholung vom 15.11.
08:25 Der kleine Vampir 28 Min.

[08:25] Angst um Rüdiger

Fernsehserie, Wiederholung vom 15.11.
08:55 Forscherexpress 16:9 25 Min.

[08:55] Magazin, Wiederholung vom 15.11.


09:20 Alle Kinder dieser Welt 16:9 13 Min.

[09:20] Im Schutz der Goldkette

Magazin, Wiederholung vom 15.11.
09:35 Die Entdecker 16:9 13 Min.

[09:30] Die verschwundene Zivilisation im Karakoum

Magazin, Wiederholung vom 15.11.
09:50 Gefälschte Medikamente 117 Min.

Thematinée, Wiederholung vom 03.11.


Thematinée: Gefälschte Medikamente

09:50 Wirkstoff Profit 16:9 58 Min.

[09:50] Die Medikamenten-Mafia

Dokumentation, Wiederholung vom 03.11.
Thematinée: Gefälschte Medikamente

10:50 Tod aus dem Netz 16:9 30 Min.

[10:50] Illegale Medikamente und ihre Opfer

Reportage, Wiederholung vom 03.11.
Thematinée: Gefälschte Medikamente

11:20 Debatte 16:9 29 Min.

[11:20] Diskussion, Wiederholung vom 03.11.


11:50 Mit offenen Karten 16:9 11 Min.

[11:50] Der Mauerfall (2/3)

Magazin, Wiederholung vom 14.11.

Dieses Programm wurde in HD produziert.
12:00 Zoom Europa 16:9 43 Min.

[12:00] Magazin, Wiederholung vom 18.11.


12:45 360° - Geo Reportage 16:9 43 Min.

Paraguays neue Häuser

Reportage, Wiederholung vom 14.11.



Dieses Programm wurde in HD produziert.
13:30 Zapping International 16:9 26 Min.

[13:30] Das Fernsehen in Alaska

Magazin, Frankreich 2009, ARTE F, Erstausstrahlung

Regie: Rebecca Levin

[Kurz]

Sage mir, was du schaust, und ich sage dir, wer du bist: ARTE zappt sich durch die Fernsehlandschaften anderer Länder. Heute: Das Fernsehen in Alaska



[Lang]

Wer in Alaska durchs Fernsehprogramm zappt, dem wird sehr schnell klar, dass er sich nicht in irgendeinem US-Bundesstaat befindet. Die Menschen hier haben ihre eigenen Sitten und Bräuche, und das wird auch im Fernsehen deutlich.

Auf dem Discovery-Kanal zeigt "Deadliest Catch" das harte Leben der Krabbenfischer in der Beringsee: Männer, die während des Fischzugs mit extremen Bedingungen kämpfen, das entfesselte Meer, Eisberge, klirrende Kälte und bisweilen tödliche menschliche Fehler. Die beeindruckende Realityshow hat schon für Fehden zwischen den Fischern Alaskas gesorgt.

In "Tougher in Alaska" gibt der vielseitige Journalist Geo Beach Einblicke in "das wahre Leben der Alaskaner". In den hintersten Winkeln des flächenmäßig größten US-Bundesstaats sucht er Fischer, Feuerwehrleute, Goldsucher, Müllmänner und andere Bewohner Alaskas auf. "'Tougher in Alaska' ist im wirklichen Leben verwurzelt", sagt Geo Beach, "das ist schon verrückt genug."

Auch die indianischen Ureinwohner haben ihren Platz im Fernsehen. In der Sendung "Heartbeat Alaska", die seit 1992 ausgestrahlt wird und gerade bei der ländlichen Bevölkerung höchst beliebt ist, fungiert die indigene Moderatorin Jeannie Greene als eine Art Sprachrohr für die Forderungen der bedeutendsten Minorität Alaskas.

Und wer wissen will, was die Alaskaner im Tagesgeschehen beschäftigt, der sollte sich die örtlichen Nachrichtensendungen ansehen. Oft behandelte Themen: Gletscherschmelze, Waljagd und Hundeschlittenrennen.


14:00 Basilio und der Berg des Teufels Stereo 16:9 52 Min.

[14:00] Dokumentarfilm, Deutschland/USA 2004, BR

 Regie: Kief Davidson, Richard Ladkani

[Kurz]


Der Dokumentarfilm führt in die Welt der bolivianischen Minenarbeiter, die seit Jahrhunderten ausgebeutet werden. Die spanischen Kolonialherren etablierten einen Teufelsglauben, um die Indios bis zur grenzenlosen Erschöpfung zur Arbeit anzutreiben. Dieser Aberglaube hat sich bis heute gehalten.

[Lang]


In Bolivien gibt es einen Berg, den die Indios "Berg des Teufels" nennen. Hier befindet sich die größte Silbermine der Welt, in der seit 450 Jahren unter unmenschlichen Bedingungen Silber abgebaut wird. Von der spanischen Kolonialzeit bis heute sind in dieser Mine über acht Millionen Indios umgekommen. Den spanischen Kolonialherren half der Aberglaube der Bevölkerung: Sie errichteten im Inneren des Berges Hunderte von Teufelsfiguren und erzählten den Indios, dass der "Dämon des Bösen" sie umbringen würde, wenn sie nicht härter in den Minen arbeiteten.

Der Film erzählt die Geschichte des Teufelsberges aus der Sicht des 14-jährigen Basilio Bargas, der derzeit in den Minen arbeitet. Basilio hat keinen Vater und muss für seine Mutter und seine vier Geschwister sorgen. Sein 12-jähriger Bruder Bernaldino hilft ihm bei der Arbeit in den Minen. Basilio glaubt, dass er abhängig ist von der Gnade des Teufels. Täglich bringen die beiden Brüder dem Teufel Opfergaben und nehmen auch an den "Festlichkeiten des Teufels" teil, bei dem Lamas geopfert werden. Das Blutritual soll ihnen weiteren Schutz bringen. Basilios Hoffnung aber liegt in seiner Schulausbildung. Seit er zehn ist, geht er vormittags zur Schule und arbeitet nachmittags in der Mine. Vor kurzem hat er begonnen, in einer noch gefährlicheren Mine zu arbeiten, um mehr Geld zu verdienen. Er hofft, dass es ihm so möglich ist, eines Tages zusammen mit seiner Familie in die Stadt ziehen zu können, um dort einen leichteren Job zu finden. Seine neue Arbeit führt ihn 1.500 Meter unter die Erde, wo die Temperaturen auf 40 Grad ansteigen und die Atemluft zu 20 Prozent mit giftigem Arsen-Gas angereichert ist. Unterstützt von seiner Familie hofft er, dass sein Plan Früchte trägt und sein Wunsch, die Minen für immer zu verlassen, in Erfüllung geht.


14:55 Kassim the Dream Stereo 16:9 55 Min.

[14:55] Die Rückkehr des Boxers

 Dokumentation, Deutschland 2008, ZDF, Erstausstrahlung

Regie: Kief Davidson

[Kurz]

Anlässlich des Kinderrechtstages zeigt ARTE den Lebensweg des Boxweltmeisters Kassim Ouma. Als Kindersoldat in Uganda missbraucht, wurde das Boxteam der Armee sein Fahrschein in die Freiheit.



[Lang]

Dies ist die Geschichte des Box-Weltmeisters, Kassim "The Dream" Ouma, geboren in Uganda, gekidnappt von Rebellen der Ugandischen Armee und mit sechs Jahren dazu trainiert, Soldat zu sein.

Als die Rebellen die Regierung übernehmen, wird Kassim zum Kindersoldaten, der gezwungen wird, entsetzliche Gräueltaten zu begehen, welche ihn sowohl zum Täter als auch zum Opfer machen. Bald entdeckt er das Boxteam der Armee für sich und versteht, dass dieser Sport sein Fahrschein in die Freiheit werden könnte.

Nach 12 Jahren Armeedienst setzt sich Kassim aus Afrika ab und kommt in den Vereinigten Staaten an. Heimatlos und kulturgeschockt kämpft er sich durch den Boxring schnell hinauf zum Junior Mittelgewichts-Weltmeister.

Mit seinen 29 Jahren scheint Kassim, eine heitere Natur, berühmt und den Hip-Hop Lifestyle präsentierend, den amerikanischen Traum zu leben. Doch als Kassim für seinen nächsten Titelverteidigungskampf trainiert, wird es zunehmend schwerer für ihn, seine Dämonen aus dem Ring fernzuhalten. Die Hoffnungen auf eine sichere Rückkehr nach Uganda und eine Wiedervereinigung mit seiner Familie verstärken sich zunehmend.

Kief Davidson erhielt beispiellosen Zugang zu Kassim Ouma während seiner Hochphase als erfolgreicher Boxer.

Gefilmt in Cinéma vérité, sind gegenwärtige Ereignisse geschickt in die brutalen Enthüllungen einer gestohlenen Kindheit gewebt. Die Parallelen offenbaren einen komplexen und gejagten Kämpfer.
15:55 Programm nach Ansage 16:9

[15:55] Reportage, ARTE



ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.
16:55 Programm nach Ansage 16:9

[16:55] Reportage, ARTE



ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.
17:55 Programm nach Ansage 16:9

[17:55] Reportage, ARTE



ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.
18:55 ARTE Meteo 1 Min.

[18:55] Wetter


19:00 ARTE Reportage 16:9 43 Min.

[19:00] Reportage, Frankreich 2009, ARTE, Erstausstrahlung

[Kurz]

Das Magazin für aktuelle internationale Politik wird immer samstags um 19.00 Uhr ausgestrahlt. Durch die Sendung führen abwechselnd Andrea Fies und Nathalie Georges. Auf der Grundlage seines redaktionellen Sendeauftrags wirft "ARTE Reportage" den etwas anderen Blick auf wichtige Ereignisse des Weltgeschehens. Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.arte.tv/artereportage



[Lang]

Die Themen der Beiträge werden später im Online-Pressedienst www.artepro.com angekündigt. Aktuelle Informationen finden Sie außerdem unter: www.arte.tv/artereportage


19:45 ARTE Info 16:9 16 Min.

[19:45] Nachrichten, ARTE, Zweikanalton



ARTE stellt diesen Beitrag auch 24 Stunden nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.
20:00 Mit offenen Karten 16:9 11 Min.

[20:00] Der Mauerfall (3/3)

Magazin, Frankreich 2009, ARTE F, Erstausstrahlung

Regie: Alain Jomier



Dieses Programm wurde in HD produziert.
20:10 ARTE Meteo 1 Min.

[20:10] Wetter, ARTE


20:15 360° - Geo Reportage 16:9 43 Min.

[20:15] Miyako - Die Insel des langen Lebens

 Reportage, Frankreich/Deutschland 2006, ARTE

Regie: Svea Andersson

[Kurz]

Auf der japanischen Insel Miyako werden die Menschen am ältesten und bleiben dabei meist gesund. Hier gibt es viele über Hundertjährige. "360° - Geo Reportage" erzählt von diesen Menschen, die die Welt seit einem Jahrhundert kennen und immer noch mitten im Leben stehen.



[Lang]

Die zerklüftete Insel liegt blaugrau im ersten Morgenlicht. Eine Landschaft wie ein Gesicht, in dem Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen haben. So wie in den Gesichtern der vielen über hundertjährigen Menschen, die es auf der japanischen Insel Miyako gibt.

"Pin-pin" - gesund, dass sie wie Bälle springen, nennt man hier auf der Inselgruppe Okinawa liebevoll die hochbetagten Lebenskünstler. Ihre Lebenszeit ist vermeintlich abgelaufen, doch sie machen weiter, als gäbe es keine Endlichkeit. Dabei hilft ihnen die gesunde Kost der Region, die oft aus dem eigenen Garten stammt. Wichtiger vielleicht ist noch ihr Lebenswille. Schon am frühen Morgen sieht man die alten Menschen überall ihr Tagwerk beginnen.

Der Viehzüchter Koso Kawamitsu steht täglich um sechs Uhr auf. Mit seinen prächtigen Rindern bessert er seine spärliche Rente auf. Seit 75 Jahren ist er mit seiner Frau Yuki verheiratet, und die beiden lieben sich noch immer. Auch Mitsu Shimoji hat sich mit ihren 92 Jahren noch nicht zur Ruhe gesetzt. Vor zwei Jahren hat sie eine Lehrwerkstatt für die Herstellung des berühmten schwarz-blauen Miyako-Jofu eröffnet - einen der exquisitesten und kostbarsten Kimonostoffe Japans. Seitoku Sgamas Lebensquelle ist seine Sanshin-Gitarre. "Wenn ich spiele, macht das Leben eine Pause und wartet auf mich". Der Instrumentenbauer hat die Hundert auch schon überschritten. Weil das Altersheim ihn wegen "zu guter Gesundheit" abgelehnt habe, sei er zur Familie seines Enkels gezogen, betont er nicht ohne Stolz.

Seine Familie hat wie alle Inselbewohner großen Respekt vor dem hohen Alter, das die Menschen wieder zerbrechlich und kinderzart werden lässt, dabei aber auch geistig klar und stark. Deshalb werden die Alten auf der Insel Miyako mit einem besonderen Festtag geehrt, dem "Keiro-no-hi".

[Zusatzinfo]

Mehr Infos unter: www.arte.tv/geo

ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.
21:00 Tod am Keltenhof Stereo 16:9 52 Min.

[21:00] Der Fürst vom Glauberg

 Dokumentation, Deutschland 2009, ZDF, Erstausstrahlung

Regie: Martin Papirowski, Heike Nelsen-Minkenberg

[Kurz]

In der Nähe von Frankfurt am Main entdeckten Wissenschaftler im Schatten des Glaubergs eine einzigartige Anlage mit Prozessionswegen und Kalendarium. Das Monument wird den Kelten zugeschrieben und wurde vor circa 2.500 Jahren zu Ehren eines mächtigen Fürsten errichtet. Knochenfunde in der Nähe zeigen Spuren von Gewaltanwendung. Neuere Forschungsergebnisse gehen nun davon aus, dass am Glauberg eine Kultstätte existierte, die auch Schauplatz blutiger Opferzeremonien war.



[Lang]

Etwa 40 Kilometer nordöstlich von Frankfurt am Main ragt im Schatten des Glaubergs ein gewaltiger Erdhügel empor. Das vor knapp 2.500 Jahren geschaffene Monument wurde als Grabmal für einen mächtigen Keltenherrscher errichtet, den seine Untertanen wie einen Gott verehrten. Vom Ruhm des Glauberg-Fürsten zeugt nicht nur sein wertvoller Goldschmuck, sondern auch die lebensgroße Sandsteinstatue, die Archäologen 1996 nahe der Gruft entdeckten.

Ein seltsamer Knochenfund unweit der herrschaftlichen Anlage alarmiert im Jahr 2005 die Archäologen eines Sonderprojekts. Aus der lehmigen Erde bergen sie Skelette, Dutzende Schädel und unzählige Knochen. Die menschlichen Überreste liegen zwischen Scherben, Holzkohleresten und Metallgegenständen. Die Experten entdecken an den Skeletten deutliche Zeichen tödlicher Gewalt. Monatelang untersuchen Archäologen und Pathologen die Knochen im histologischen Labor und unter dem Elektronenraster-Mikroskop. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass weder Seuchen noch kriegerische Auseinandersetzungen den Fund erklären können.

Die Spurensuche führt schließlich nach Frankreich ins Kriegerheiligtum von Ribemont-sur-Ancre und an die Quelle der Seine. Dort wurden einst der Flussgöttin Sequana Opfergaben gebracht. Zu einem weiteren wichtigen Schlüssel wird die Sandsteinfigur des Keltenherrschers. Sie weist ihn nicht nur als Regenten, sondern auch als Druiden aus. Damit ist er auch verantwortlich für die Darbringung von Opfern an die Götter. Dass die Kelten darunter auch Menschenopfer verstanden, beweisen Aufzeichnungen des römischen Imperators Julius Cäsar und archäologische Fakten aus Frankreich.

In der Zusammenschau werfen die Forschungsergebnisse ein neues Licht auf den Fürstensitz in Hessen. Sie legen den Schluss nahe, dass der Glauberg nicht nur zu den größten Kultstätten der Kelten zählte, sondern auch Schauplatz blutiger Zeremonien war.

Dieses Programm wurde in HD produziert.
21:50 Die Kanonen der Königin Elisabeth Stereo 16:9 50 Min.

[21:50] Dokumentation, Großbritannien 2008, ARTE F, Synchronfassung

 Regie: Ian Denyer

[Kurz]


Vor der Kanalinsel Alderney stießen Forscher auf das Wrack eines alten englischen Schiffes aus der Zeit von Königin Elisabeth I. Im Schiffsinneren entdeckten sie einen Waffenschatz und zahlreiche weitere Gegenstände. Die Archäologen und Historiker erhoffen sich nun neue Erkenntnisse über die Entwicklung des Kriegswesens im 16. Jahrhundert, einer Epoche, in der England zur weltbeherrschenden Seemacht aufstieg.

[Lang]


Auf dem Meeresgrund vor der Kanalinsel Alderney entdeckten Taucher ein stattliches Kriegsschiff aus der Flotte von Königin Elisabeth I. Es handelt sich um den spektakulärsten Fund seit der "Mary Rose", des 1545 gesunkenen Paradeschiffs von Heinrich VIII. An Bord des Wracks befindet sich ein großer Waffenschatz aus dem elisabethanischen Zeitalter - ein schier unerschöpflicher Fundus für Archäologen und Historiker.

Als Elisabeth I. im Jahr 1559 den Thron bestieg, verfügte England nicht einmal über ein Heer. Marine und Bürgerwehren waren den Streitkräften der europäischen Mächte hoffnungslos unterlegen. Doch gegen Ende der Herrschaft Elisabeths hatte England die mächtige spanische Armada in die Knie gezwungen und befand sich auf dem Weg zur Weltmacht.

Die britischen Marinearchäologen Mike Bowyer und Mensun Bound von der Oxford University haben erste Objekte aus dem Wrack geborgen. Zu den Fundstücken gehören sechs Kanonen sowie Rüstungen, Musketen, Schwerter und sogar Keramik-Handgranaten, die bei der Explosion heißen Teer versprühten. Bald soll ein Schwimmbagger das seit 500 Jahren vermisste Schiff freilegen. Dann werden Bowyer und Bound mit ihrem Team weitere Geschütze ans Tageslicht fördern, von denen sie sich neue Erkenntnisse über den Entwicklungsstand der Waffentechnik unter Elisabeth I. erhoffen.

Ein Kamerateam hat die Wissenschaftler auf ihrer Suche nach der wahren Identität des Schiffes begleitet. Möglicherweise gehörte es zum Geschwader von Sir Francis Drake. Denn Briefe vom November 1592 erwähnen "The Makeshift", eine bei einem Seegefecht gegen die spanische Armada 1592 eine halbe Meile vor Alderney gesunkene Pinasse. Ein anderes Dokument legt die Vermutung nahe, dass es sich um ein Schiff handelt, das Elisabeths Lordschatzmeister Baron Burghley in geheimer Mission zu den englischen Streitkräften nach Frankreich entsandt hatte.



ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.
22:40 Metropolis 16:9 43 Min.

[22:40] Magazin, Frankreich 2009, ARTE F, Erstausstrahlung

[Kurz]

(1): Bruno de Baecque: Wie betrachtet man ein Kunstwerk?



(2): In the Loop

(3): Miles Davis

(4): Der "Neureiche" in der russischen Literatur

[Lang]


(1): Bruno de Baecque: Wie betrachtet man ein Kunstwerk?

Bruno de Baecque ist professioneller "Betrachter" und veranstaltet Führungen, auf denen man lernen kann, eine Skulptur oder ein Gemälde besser anzuschauen. Wie findet man einen geeigneten Blickwinkel und begutachtet Komposition, Perspektive und Farben? Zum richtigen Betrachten braucht man vor allem Zeit, Ruhe und einige Anregungen, um mit dem Werk zu spielen. Auf Bruno de Baecques Führungen im Musée Beaubourg und anderen Pariser Museen lassen sich einige dieser Techniken erlernen.



(2): In the Loop

In the Loop ist ein Film des schottischen Regisseurs Armando Iannuci, der viel für das britische Fernsehen arbeitet. Er erzählt, wie es dazu kam, dass englische und amerikanische Politiker einem Land X in der arabischen Welt durch dramatische Erklärungen, opportunistische Stellungnahmen und diplomatische Schnitzer den Krieg erklärten, und was man dadurch über politische Kommunikation lernen kann. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen ist nicht rein zufällig! Am 18. November kommt der Film in die französischen Kinos.



(3): Miles Davis

18 Jahre nach Miles Davis' Tod ehrt die Pariser Cité de la Musique den Jazzmusiker vom 16. Oktober 2009 bis 17. Januar 2010 mit einer Ausstellung, die sowohl Anekdoten aus seinem Privatleben als auch Erinnerungen an seine künstlerische Laufbahn zeigt. Ein Rückblick auf die beeindruckende Karriere eines Trompeters, der die Welt des Jazz revolutionierte.



(4): Der "Neureiche" in der russischen Literatur

Russland erlebt in den letzten zehn Jahren eine Zeit des wirtschaftlichen Wachstums, die politische Liberalisierung hat auch zur Ankurbelung des Konsums beigetragen. Die neue Ära brachte auch eine neue Gesellschaftsschicht hervor: die Neureichen. Eine Entwicklung, die natürlich den russischen Schriftstellern nicht entgangen ist. Seit einigen Jahren schon schildern sie mit Begeisterung oder Abscheu den Alltag der Menschen in Moskaus neuem Schickimicki-Vorort Rubliowka. "Metropolis" begegnete einigen Autoren vor Ort.

[Zusatzinfo]

Mehr Infos unter: www.arte.tv/metropolis


23:25 El Olvido - Das Vergessen Stereo 16:9 91 Min.

[23:25] Dokumentarfilm, Niederlande 2007, ZDF, Synchronfassung, Erstausstrahlung

 Regie: Heddy Honigmann

[Kurz]


Über Peru wissen die meisten Europäer wenig. Der Andenstaat macht selten Schlagzeilen. Es ist ein fast vergessenes Land, das seit Jahrzehnten von korrupten Machthabern betrogen und ausgeplündert wird. Der Dokumentarfilm der niederländischen Filmemacherin Heddy Honigmann, die in Peru geboren wurde, erzählt von den einfachen Menschen dort, von deren Würde und Stärke, ihrem Humor und ihrem Kampf gegen das Vergessen.

[Lang]


Lima ist die Hauptstadt Perus, eines südamerikanischen Landes, über das die Menschen in Europa nicht viel wissen. Die Protagonisten des Dokumentarfilms der niederländischen Filmemacherin Heddy Honigmann, die in Peru geboren wurde, sind meist einfache Leute, ohne richtige Schulbildung, die ihre Arbeit ruhig, höflich und so unauffällig wie möglich verrichten. 30, 40 und manchmal sogar 50 Jahre lang haben sie in verschiedenen Positionen gedient: früher der mächtigen peruanischen Aristokratie, dann der ökonomisch erstarkenden Mittelklasse und heute denen, die nach den zahlreichen Staatskrisen noch übrig sind aus Ober- und Mittelschicht.

Sie sind die stillen Zeugen politischer Ränke und Skandale, Staatsstreiche, geheimer Liebesaffären und glamouröser Auftritte. Sie haben Orson Welles erlebt und Ava Gardner, die im "Grand Hotel Bolivar", dem Hotel der Reichen, Schönen und Mächtigen, nach ein paar "Pisco Sour" barfuß tanzte. Sie haben Charles de Gaulle bedient und Richard Nixon, die Rolling Stones und viele andere internationale Größen. Und natürlich die Politiker, Minister und Präsidenten Perus, manche demokratisch gewählt, viele durch einen Putsch an die Macht gekommen. Keiner dieser Großen und Mächtigen hat bei ihnen einen guten Eindruck hinterlassen - dazu haben die Dienenden zu viel gesehen und zu wenig Gutes. Ihre Lieblingswaffe ist die Ironie. Und sie müssen lernen, zu vergessen, um sich nicht dem Zynismus, dem Hass und dem Schmerz zu ergeben.

Filmemacherin Heddy Honigmann erzählt von der Würde und Stärke ihrer Protagonisten, ihrem Stolz, der Liebe zu ihrem Land und ihrem Humor, den sie sich nicht nehmen lassen. Sie gibt ihnen eine Stimme - gegen das Vergessen.

[Zusatzinfo]

"El Olvido - Das Vergessen" ist ein Dokumentarfilm über Armut und Poesie in einem Land, das von den Mächtigen seit Jahrzehnten geplündert wird. Gleichzeitig ist es ein Film über die Machtlosen, die sich dem Vergessen widersetzen. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit der Silbernen Taube, dem FIPRESCI- und dem Ökumenischen Preis des 51. Internationalen Leipziger Dokumentar- und Animationsfilm-Festivals 2008, dem Regiepreis des Internationalen Dokumentarfilm-Festivals DOCNZ in Neuseeland 2008 und dem Eurodok-Preis in Oslo 2008. Die niederländischen Filmkritiker erklärten den Film zum besten Film des Jahres 2008 und Regisseurin Heddy Honigmann erhielt den Spezialpreis der Jury beim 13. Internationalen Lima Film Festival in Peru 2009.



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